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Deus Ex: Review

  Playstation 2 


Ich denke, man kann die vor zwei Jahren erschienene PC-Version von

Deus Ex

guten Gewissens als Klassiker bezeichnen. Nur allzu gut erinnere ich mich daran, wie mich das Spiel damals in seinen Bann gezogen hat, und ich erst wieder in die Realität zurückkehren konnte, als diese düstere Achterbahnfahrt zu Ende war. Die Frage beim Test der nun erhältlichen PS2 Umsetzung ist also kaum, ob

Deus Ex

ein gutes Spiel ist, sondern vielmehr, ob die Portierung es ist.



Ungeschlagene Story

Am besten könnte man die Geschichte als eine Mischung von The Matrix, Blade Runner und Akte X bezeichnen. Wir schreiben das Jahr 2052, und die Welt steht am Abgrund ihrer Existenz. Terrorismus regiert, das Ökosystem steht vor dem Kollaps, Regierungen sind korrupt und planen weltweite Verschwörungen und zu allem Übel kommt ein tödlicher Virus, der die Leute in Massen dahinrafft, wie einst die Pest. Um dem wachsenden Terrorismus entgegenzuwirken, wurde die UNATCO (United Nations Anti-Terror Coalition) ins Leben gerufen, der die Hauptfigur, J.C. Denton, angehört. Dieser ist aber nicht irgendein Durchschnittsbürger, sondern eine Art Cyborg, durch allerlei Implantate zur Kampfmaschine aufgewertet. Deus Ex ist eine düstere Zukunftsvision der Extraklasse. Die Geschichte ist unmöglich vorauszusehen und voller Wendungen, hat es jedoch, im Gegensatz zu anderen Titeln, nicht nötig, nur Verwirrung zu stiften. Nein, diese Story ergibt einen Sinn und ist meines Erachtens die dichteste und durchdachteste, die je einem Videospiel verpasst wurde.

Weltweit

Passend zur genialen Story wurden sorgfältig die Schauplätze gewählt. Seinen Anfang hat das Abenteuer in New York, genauer gesagt auf Liberty Island. Neben der Freiheitsstatue befindet sich nämlich das UNATCO Hauptquartier. Der erste Einsatz findet gleich vor der Haustüre statt, denn Terroristen haben die grosse Lady aus Stein besetzt. Sobald diese Angelegenheit erledigt wurde, meldet man sich als Neuling erstmals im Hauptquartier, und lernt seinen Brötchengeber kennen. Dieser schickt einen dann rund um die Welt. Grob gesagt gibt es drei Destinationen, nämlich New York City, Hongkong und Paris. Alle diese Szenarios präsentieren sich von ihrer düstersten Seite. So herrscht beispielsweise in Hongkong ein Überwachungsstaat und rivalisierende Gangs bekämpfen sich. Die Schauplätze hätten nicht besser gewählt werden können, und strotzen vor Atmosphäre. Sie sind meist in kleinere Unterlevel geteilt, zwischen denen man sich aber frei bewegen kann. Die Maps wurden für die PS2 Version etwas angepasst, und noch mehr unterteilt. Leider ergeben sich dadurch öfters Ladevorgänge, als in der PC Version. Weil dadurch ein Zusammenbruch der Framerate verhindert wird, geht das aber in Ordnung.

Deus Ex
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Admin am 10 Mrz 2005 @ 13:33
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