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Devil Kings: Review

  Playstation 2 

Obwohl Devil Kings ebenfalls von Capcom stammt und der Name zum Verwechseln ähnlich klingt, hat das Spiel absolut gar nichts mit der erfolgreichen Devil May Cry-Reihe zu tun. Dafür umso mehr mit KOEIs Dynasty Warriors-Serie, die vielen vor allem aufgrund ihrer riesigen Massenschlachten ein Begriff sein dürfte. Ob Capcoms neuestes Werk da mithalten kann, erfahrt ihr in unserem Test.



Um was es in Devil Kings geht, ist schnell erklärt. Es herrscht Krieg und ihr schlüpft in die Rolle eines der insgesamt sechs verschiedenen Helden, von denen jeder aus unterschiedlichen Beweggründen in den Kampf zieht. So zum Beispiel Azure Dragon oder Venus, die einzig und alleine für sich alleine kämpfen, während der Elitesoldat Scorpio nur seinem General dient. Nichtsdestotrotz haben sie alle nur ein Ziel: Die Weltherrschaft zu erringen. Damit ist die Story zwar nicht sonderlich innovativ, weiss allerdings trotzdem zu gefallen, was vor allem an den äusserst gelungenen Zwischensequenzen liegt. Mit dem ständigen Wechsel zwischen Render- und Anime-Filmchen haben sich die Entwickler hier wahrlich etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

Auf in den Kampf!

Rein vom Spielprinzip her erinnert Devil Kings wie schon erwähnt äusserst stark an die Titel der Dynasty Warriors-Serie. Habt ihr euch für einen der sechs Helden entschieden, kämpft ihr euch von einem Territorium zum nächsten, wo ihr euch gegen hunderte von Schwertkämpfern, Bogenschützen und andere Soldaten zur Wehr setzen müsst. Meist seid ihr dabei auf euch allein gestellt, da die nicht sehr intelligenten verbündeten Truppen euch oft partout nicht folgen wollen und ihr ihnen auch keine Befehle geben könnt. Nichtsdestotrotz stellen die Schlachten vor allem für erfahrene Feldherren selten eine echte Herausforderung dar, was in erster Linie an der mehr als dürftigen KI liegt. Daran ändern auch die unterschiedlichen Kampfstile der Helden nichts. Alles, was ihr zu tun braucht, ist schnell nacheinander die zwei verschiedenen Angriffstasten zu drücken und möglichst lange Schlagkombinationen auszuführen, um euren Wutbalken zu füllen. Ist dieser voll, habt ihr die Möglichkeit, eine spektakuläre Spezialattacke auszuführen, von denen jeder Kämpfer bis zu vier verschiedene erlernen kann. Diese sind nicht nur schön anzusehen, sondern bringen auch immer wieder etwas Abwechslung in die sonst so eintönigen Metzelorgien. So kann Devil King beispielsweise einen mächtigen Dämonenumhang verwenden, während Venus die Möglichkeit hat, einen Falken zu beschwören, mit dem sie Feinde auch aus der Luft angreifen kann.

Rollenspielelemente

Für Abwechslung sorgen ausserdem die teilweise ganz schön anspruchsvollen Endbosse, die jeweils am Ende eines Levels auf euch warten und im Gegensatz zu ihren Untertanen nur mit jeder Menge Kopfarbeit und taktischem Geschick besiegt werden können. Habt ihr das geschafft, bekommt euer Held nicht nur jede Menge Erfahrungspunkte, sondern auch erbeutete Waffen, Rüstungen und andere Gegenstände, mit denen ihr ihn vor der nächsten Schlacht ausrüsten dürft. Das lockert das Geschehen immer wieder etwas auf, auch wenn die Charakterentwicklung alles in allem doch ziemlich beschränkt ist. Ein richtiger Spielspassdämpfer ist hingegen die äusserst unkomfortable Speicherfunktion, bei der sich der Spielstand während einer Schlacht nicht sichern lässt. Stirbt euer Held, müsst ihr den Level also noch mal ganz von vorne beginnen, was aufgrund der miserablen Kameraführung schnell einmal passieren kann. Denn gerade bei hohem Gegneraufkommen ist das Geschehen daher oft äusserst unübersichtlich.

Devil Kings
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Tim Richter

Devil-Kings


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Tim Richter am 02 Feb 2006 @ 14:10
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