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Die Sims: Review

  Playstation 2 


Trotz doch schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat die PC-Version der Sims wenig von ihrer Beliebtheit eingebüsst. Die schon zahlreichen Add-Ons verkaufen sich nämlich besser als so manch andere neue Titel. Eigentlich logisch, dass dieser Verkaufshit nun auch den Weg auf die Konsolen findet, wenn auch etwas verspätet. Es stellt sich natürlich sofort die Frage, wie gut man den doch recht komplexen Simulationstitel für eine Konsole überhaupt umsetzen kann. Portierungen von PC-Spielen haben sich schon oft genug als schlecht erwiesen, da man den Titel einfach nicht ausreichend für die Konsolenumgebung angepasst hatte. Ob sich mein angesichts dieser Tatsache anfänglich recht hohes Misstrauen in etwas wie Begeisterung verwandeln konnte, ist in folgendem Testbericht nachzulesen.



Die wichtigsten Neuerungen in Kürze

Dass Die Sims nicht einfach Eins zu Eins vom PC portiert wurden, merkt man ziemlich schnell. Während beim Original die isometrische Perspektive fest war, hat man die Welt der Sims für die Konsole komplett in 3D umgewandelt. Dies gibt dem Spiel doch einen frischen Look, und dürfte es auch für Besitzer der PC-Version interessant machen. Die freischwebende Kameraperspektive ist wirklich eine grosse Bereicherung für den Titel, und macht das Spielerlebnis um einiges dynamischer und interessanter. Die zweite grosse Innovation ist ein Modus, in dem man ein Leben von A bis Z nachspielt. Hier muss man in verschiedenen Abschnitten, sozusagen Missionen, Ziele erfüllen, um weiterzukommen. Weiter hinzugekommen sind verschiedene Zweispieler Modi. Man darf sich in einigen Minigames vergnügen, oder ein ganzes Endlosspiel per Splitscreen bestreiten. Eine mehr als willkommene Neuerung!

Die Sims

Die meisten Spieler werden schon wissen, um was es bei den Sims geht. Kurz gesagt ist der Titel eine Lebenssimulation. Man erschafft einen Charakter oder eine Familie, baut sich ein Haus und versucht, möglichst glücklich und erfolgreich zu werden. Während dieses Spielprinzip sicher nicht jedermanns Sache ist, spricht der Erfolg der Sims doch für sich. Unzählige sind schon dem suchtgefährdenden Gameplay verfallen und haben der PC-Version der Sims zu riesiger Berühmtheit verholfen. Man steuert jede einzelne Aktion seines Sims, dies reicht vom Toilettengang über das Bestellen einer Pizza bis zum Schlafengehen. Grundsätzlich haben alle Tätigkeiten das einfache Ziel, die verschiedenen Bedürfnisse seines Sims zu befriedigen und im grünen Bereich zu halten. Zuwenig Spass? Dann aber schnell einen Flipperkasten oder ein Klavier gekauft! Letzteres steigert auch noch die Kreativität des Sims, eine der Fähigkeiten, die für Erfolg im Beruf trainiert werden sollten. Zuwenig Hygiene und Komfort? Hier empfiehlt sich ein Sprudelbad (dies Steigert neben Komfort und Hygiene sogar noch den Spass), welches aber zunächst für teures Geld erworben werden muss. Dieses Geld, das man so dringend für die Verbesserung des Eigenheims braucht, muss man hart verdienen. Man sollte also für seinen Sim so schnell wie möglich einen Job suchen, damit dieser etwas Geld nach Hause bringt. Alle Möglichkeiten und Aspekte des Spiels zu erläutern würde den Rahmen sprengen, und ein interessanter Teil ist auch das selbstständige Entdecken dieses Mikrokosmos. Das Gameplay ist aber auf jeden Fall sehr durchdacht, suchtgefährdend und einmal etwas erfrischend anderes.

Die Sims
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Admin am 10 Mrz 2005 @ 13:39
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