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Dissidia Final Fantasy NT: Review

  Playstation 4 

Dissidia Final Fantasy NT ist ein Beat 'em up, das in der Welt der beliebten Rollenspielreihe angesiedelt ist. Ob es sich dabei um eine echte Perle für Fans des Franchises oder um einen überflüssigen Ableger handelt, verrät euch unser Test.

Wählt euren Helden

Im freien Kampf, bei dem wir gegen computergesteuerte Gegner antreten, sowie in den Online-Matches können wir entscheiden, mit welchem Charakter wir in die Schlacht ziehen möchten. Gekämpft wird dabei meist im Drei-gegen-drei-Modus. Zur Auswahl stehen beliebte Protagonisten und Widersacher aus allen Epochen der Rollenspielreihe, vom ersten Final Fantasy bis hin zum neuesten Teil XV. So warten unter anderem Helden wie Squall Leonhart aus Teil VIII, Lightning aus der FF-XIII-Reihe oder auch Prinz Noctis aus dem neuesten Ableger auf uns. Wer lieber mit den Antihelden spielen möchte, kann sich dagegen auf Sephiroth aus Final Fantasy VII, Jekkt aus dem zehnten Teil oder auch auf die Hexe Artemisia aus Serienteil VIII freuen.  

Siegen könnt ihr nur mit Mut

In den temporeichen Kämpfen können wir auf verschiedene Arten von Angriffen zurückgreifen. Die Standardattacken, die sogenannten Mutangriffe, füllen beispielsweise die Mutanzeige des Charakters, die wiederum die Energie für die deutlich stärkeren Lebenspunkt-Angriffe liefert. Darüber hinaus verfügen alle Charaktere über zwei unterschiedliche EX-Fähigkeiten, die teilweise die eigenen Teammitglieder mit Boni stärken oder auch die Feinde mit negativen Effekten belegen. Auch diese Fertigkeiten sind nicht dauerhaft verfügbar und laden sich erst durch erfolgreiche Angriffe auf. Wem dies als Auswahl an Kampfmanövern noch nicht reicht, der kann sich freuen, denn wir haben darüber hinaus die Möglichkeit, die aus allen Final-Fantasy-Teilen bekannten Esper im Kampf zu nutzen. Die mächtigen Verbündeten kämpfen aber erst an unserer Seite, nachdem wir eine spezielle Esper-Leiste aufgeladen haben. Hierfür müssen wir ein wachsames Auge auf die Umgebung haben, in der in regelmäßigen Abständen Kristalle erscheinen, die zerstört werden müssen, um deren Energie für die Esper zu nutzen. Ist der Balken aufgeladen, lassen sich die riesigen Monster wie beispielsweise Alexander oder Ifrit beschwören, was den Kampf zu unseren Gunsten drehen kann.

Besucht unterschiedliche Arenen

Gekämpft wird im Übrigen in frei zugänglichen Arealen, die ebenfalls aus nahezu sämtlichen FF-Teilen stammen, vom Pandämonium aus Teil II bis hin zur Porta Decumana aus dem Online-RPG Final Fantasy XIV. Wir bewegen uns also nicht in klassischer Beat-'em-up-Manier nur von links nach rechts, sondern können die jeweilige Arena komplett ausnutzen. Dabei lässt sich die Umgebung auch teilweise in die Kämpfe einbinden, da wir zum Beispiel auf die Bäume sprinten können, um anschließend einen Angriff von oben zu landen. Die großzügigen Kampfarenen sorgen für eine angenehme Freiheit, sodass wir nie das Gefühl haben, eine Art Tekken-Klon zu spielen. So bietet die Umgebung beispielsweise auch ausreichend Platz, um sich bei akutem Lebenspunkte-Mangel etwas zurückzuziehen. Leider sorgen die recht großen Areale aber auch immer wieder dafür, dass wir Feinden hinterherrennen müssen, um sie mit einer unserer Attacken zu erwischen, was hin und wieder etwas anstrengend sein kann. Trotzdem sollten die temporeichen und effektlastigen Gefechte Final-Fantasy-Fans schnell in ihren Bann ziehen, gerade auch, weil sich das Spiel grafisch wirklich nicht verstecken muss. Ob die zugegebenermaßen sehr vordergründige und pathetische Hintergrundmusik mit wuchtigen Beats und Chören als störend empfunden wird, muss letztlich wohl jeder für sich selbst entscheiden. In unseren Augen wäre hier etwas weniger definitiv mehr gewesen.

Spielvarianten für jeden Geschmack

Neben dem bereits erwähnten freien Spiel, das uns Duelle mit der KI ermöglicht und im Übrigen die Freiheit bietet, diverse Regeln selbst festzulegen, können wir uns offline einigen Herausforderungen stellen, bei denen nacheinander mehrere Matches gegen computergesteuerte Gegner gewonnen werden müssen. Weiterhin verfügt Dissidia über einen Online-Modus. Hier sind sowohl Solo- als auch Teamkämpfe möglich, bei denen wir bis zu zwei Mitstreiter einladen können, um mit uns in die Schlacht zu ziehen. Obendrauf wartet der Square-Enix-Titel mit einer Story auf, bei der es sich aber nicht wirklich um einen separaten Spielmodus handelt. Vielmehr können wir hier unsere vorhandenen Memoria, die wir in anderen Spielmodi gesammelt haben, einlösen, um nach und nach verschiedene Videosequenzen und Storykämpfe freizuschalten, die sich zu einer Geschichte zusammenfügen. Der Storymodus dient hier also eher als Anreiz, den eigenen Level zu erhöhen und sich in den anderen Spielvarianten entsprechend auszutoben.

Dissidia Final Fantasy NT
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Daniel Walter

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Daniel Walter am 14 Feb 2018 @ 17:07
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