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Drakengard 2: Review

  Playstation 2 

Wer wollte nicht schon immer einmal auf einem Drachen reiten. Vor gut zwei Jahren konnten sich PS2-Spieler mit dem Erscheinen von Drakengard diesen Traum zumindest virtuell erfüllen. Schade nur, dass der Titel damals noch mit so einigen Problemen zu kämpfen hatte und selbst Genre-Fans nicht wirklich zu überzeugen vermochte. Ob die Entwickler beim erst kürzlich erschienenen zweiten Teil aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben, erfahrt ihr in unserem Test.

Achtzehn Jahre sind seit den Ereignissen des ersten Teils vergangen. In dieser Zeit schuf der tapfere Held Verdelet die Ritter des Siegelordens, die dafür sorgen sollten, dass das Siegel um Angelus, welches den Frieden auf der Erde wahrte, niemals zerbrochen wird. Mit dem jungen Ritter namens Nowe hat der Orden nun einen neuen Krieger aufgenommen, der nicht nur mit Drachen sprechen, sondern gar auf ihnen reiten kann. Kein Wunder, schliesslich wurde er auch von einem Drachen aufgezogen, der ihn seither auf Schritt und Tritt begleitet und beschützt. Das ist auch dringend nötig, da seine Aufgabe alles andere als einfach ist. Erst recht als er merkt, dass die Ritter des Siegelordens doch nicht so edel sind, wie zu Beginn vermutet. Die ganze Wahrheit sollt ihr in der Rolle von Nowe nun herausfinden. Überraschungen werdet ihr dabei leider nur äusserst selten erleben, da der weitere Verlauf der Geschichte meist ziemlich leicht vorhersehbar und zudem auch nicht besonders innovativ ist.

Zu den Waffen!

Das Abenteuer umfasst insgesamt zwölf Kapitel, bestehend aus diversen Missionen, die euch rund 25 Stunden beschäftigen werden, was für einen typischen Hack & Slay-Titel doch recht lange ist. Umso enttäuschender, dass die Missionsziele sich jeweils kaum voneinander unterscheiden, was bedeutet, dass ihr meist nur einen bestimmten Ort auf der Karte erreichen oder irgendwo einen speziellen Gegenstand einsammeln müsst. Sonderlich schwer ist das eigentlich nie, da die Intelligenz der vielen Gegner, die sich euch immer wieder in den Weg stellen werden, doch einiges zu wünschen übrig lässt. Wesentlich erfreulicher sind da schon die vielen verschiedenen Waffen, die alle unterschiedliche Stärken und Schwächen besitzen und jeweils nur von einem bestimmten Charakter benutzt werden können. Ihr seid also nicht alleine, sondern mit weiteren Helden unterwegs, zwischen denen ihr jederzeit hin und her wechseln könnt. Wollt ihr also beispielsweise einen Stab ausrüsten, wird die schöne Manah automatisch zum aktiven Charakter, die gegen magische Gegner besonders stark ist. Gegen Monster hingegen empfiehlt es sich, Äxte zu benutzen, die der etwas furchterregende Ulrick besonders gut führen kann.

Kombos

Neben Stärken und Schwächen besitzt jede Waffe auch noch diverse Kombos, die ihr alle mit Hilfe der zwei verschiedenen Angriffstasten ausführen könnt. Benötigt werden sie jedoch leider nur äusserst selten, da es wesentlich effektiver ist, sich mit simplem Buttonmashing den Weg durch die Gegnerhorden zu bahnen. Auch die Blockfunktion müsst ihr nur äusserst selten gebrauchen. Ganz nützlich sind hingegen die einzigartigen magischen Fähigkeiten der Waffen, mit denen ihr mehrere Feinde gleichzeitig ins Jenseits befördern könnt. Die Stärke der Magie hängt dabei unter anderem auch von der jeweiligen Waffenstufe ab, die durch das Erledigen von Gegnern stetig ansteigt.

Drakengard 2
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Tim Richter

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Tim Richter am 14 Mrz 2006 @ 13:03
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