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Driv3r (Driver 3): Review

  Playstation 2 


Als

Kraftwerk

1985 zu gemütlicher Elektro-Musik Wir fahr`n fahr`n fahr`n auf der Autobahn trällerten, hätte wohl noch niemand so richtig geglaubt, dass konträr dazu bei Stadtfahrten erst so richtig die Post abgehen kann. Und das in Farbe auf dem heimischen TV-Bildschirm, mit Gitarren-Riffs, die aus den Lautsprechern knallen. Heute ist 2004 und alles scheint möglich, wenn man den Worten der Hersteller Vertrauen schenkt. Dass es aber auch (Verkehrs-)Regeln für Computerspiele und damit Grenzen gibt, beweist uns das heiss gehandelte

Driver 3

, von ganz cleveren Marketingfüchsen auch

Driv3r

genannt.



1999 stand ganz im Zeichen von Reflections Driver (Playstation) und Microsofts Midtown Madness (PC). Zwei Rennspiele, die zu wilden Verfolgungsjagden durch riesige Stadtszenerien einluden. Vor allem für Driver konnte sich ein jeder begeistern, weshalb es auch nur eine Frage der Zeit war, bis 2000 mit Driver 2 nachgetankt worden ist. Und so geschah es auch, wenn die Erwartungen am grössten sind, dass der zweite Teil der Serie wegen mangelhafter Technik und wenigen Neuerungen zur Enttäuschung mutierte. Wertungen unterhalb der 50er-Marke waren keine Seltenheit. Einige unverbesserliche führerscheinlose Kritiker entkamen dem Hype nicht und beschlossen, sich trotz zäh fliessenden Stadtverkehrs für ein Wertungs-Limit über 80 einzusetzen. Vier Jahre sind jetzt vergangen und Publisher Atari dachte sich wohl, aus dem einstigen Knüller könne man mal wieder etwas machen. Die Tränen von damals dürften schliesslich getrocknet sein. Deshalb gab es schon im Vorfeld zur Veröffentlichung von Driv3r rege Marketing-Aktivitäten. Wenn geheizt wird, dann auch bitte mit dem Hype-Antrieb. Spannende Filme mit tollen, aber heftig geschönten in-game-Grafiken, machten so richtig Lust auf den dritten Teil und liessen die Sorgen über aktuelle Benzinpreise schnell vergessen. Die XBox-Version von Driv3r haben wir bereits getestet, jetzt muss auch die Playstation 2-Variante zum TÜV.

Tanner, übernehmen sie

Den Undercover-Agenten Tanner kennt ihr sicherlich schon aus den älteren Driver-Spielen. Auch dieses Mal ist er der Herr über das Steuer und im Vergleich zu den Vorgänger-Titeln ein regelrechter Marathon-Läufer. Denn Tanner fährt in Driv3r nicht nur hübsche Sportwagen, Trucks, Kleintransporter, Motorräder und Boote. Auch zu Fuss bleibt er mobil. Aber wozu die ganze Müh? Tatort Miami. Eine Gang von Autodieben plant den Raub von 40 superteuren Fahrzeugen in Miami und Südfrankreich und will diese an einen internationalen Händler in Istanbul verschachern. Tanner mogelt sich in die Reihen dieser Bande und spielt den Fluchtfahrer für die brutalen Gauner. Bis es zum finalen Showdown in Istanbul kommt, erwarten euch jede Menge Zwischensequenzen, die das Geschehen in den insgesamt 25 Missionen grafisch und akustisch perfekt untermalen. Tatsächlich können sich die Filme wirklich sehen lassen. Einige davon sind gerendert, andere kommen auch mit der Spielgrafik aus. Wählt ihr die englische Sprachausgabe im Hauptmenü aus, könnt ihr sogar die Originalstimmen von Michael Madsen, Mickey Rourke und Iggy Pop hören. Die Qualität der deutschen Synchronsprecher hält sich dagegen in Grenzen.

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Admin am 10 Mrz 2005 @ 13:46
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