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DriveClub: Review

  Playstation 4 

Evolution Studios versteht sich als Entwickler von Rennspielen und hat sich mit eben diesen in der Vergangenheit einen Namen gemacht. PlayStation-Jüngern dürfte die Firma vor allem durch die MotorStorm-Serie im Gedächtnis geblieben sein. Doch der Entwickler hatte es in den vergangenen Jahren alles andere als einfach, schliesslich wurde MotorStorm: Apocalypse aufgrund des verheerenden Erdbebens in Japan seinerzeit kaum beworben und teilweise nicht einmal mehr veröffentlicht. Mit DriveClub will man daher wieder positiv in die Zukunft schauen. Ob es wirklich Grund zur Zuversicht gibt, könnt ihr im Test zum neuen Rennspiel erfahren.

Klassische Rennkost

Der Titel DriveClub hatte es von Anfang an nicht sonderlich einfach. Eigentlich sollte der PlayStation-4-exklusive Titel pünktlich zum Start der neuen Konsole in den Handel driften. Bundles waren bereits zur Vorbestellung ausgeschrieben und viele Fans freuten sich auf ein frisches Rennspiel. Doch dann kam alles wieder einmal anders und mit der Brechstange wurde den potenziellen Käufern verklickert, dass sie noch eine ganze Weile auf das PS-Erlebnis warten müssen. Tatsächlich gingen so einige Monate vorüber und lange war nicht klar, wann und in welcher Form das Videospiel nun erscheinen wird. Jetzt ist das Warten vorüber, doch scheint die Arbeit damit noch lange nicht beendet.

Die Foren quellen vor lauter wütenden Nutzern über, die das Online-Erlebnis kaum bis gar nicht nutzen können. Von Verbindungsabbrüchen und anderen Serverproblemen ist da die Rede. Doch legt DriveClub damit wirklich einen absoluten Fehlstart hin? Nun, eins nach dem anderen, denn bevor man den Weg in die Online-Welt des Titels macht, ist da natürlich auch noch ein Solomodus, der auf einen wartet und einige Inhalte zum Zeitvertreib anbietet. Anders als viele andere Genrevertreter, kommt die Karriere gänzlich ohne Handlung beziehungsweise enger gefassten Kontext daher. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn die Präsentation damit nicht ein wenig trocken geraten wäre. Schade, denn damit wirkt DriveClub bereits auf den ersten Metern ein wenig dröge und antiquiert.

DriveClub Bild
Im Menü der Solotour warten auf den Spieler zahlreiche Herausforderungen, zwischen denen er ganz nach Belieben wählen kann. Innerhalb der Rennen ist es natürlich wichtig, eine gute Position zu erreichen, doch ist dies längst nicht alles. Jede Veranstaltung hält nämlich einige Ziele bereit, die es zu erreichen gilt, um begehrte Sterne zu sammeln. Das kann zum Beispiel das Erreichen einer gewissen Höchstgeschwindigkeit oder das Absolvieren einer vorgegebenen Rundenzeit sein. Hat man genügend Sterne erhalten und eine abschliessende Meisterschaft gewonnen, winken weitere Herausforderungen, die natürlich stets an der Schwierigkeitsschraube drehen.

Neben den Sternen ist aber vor allem Ruhm vonnöten, um als erfolgreicher Fahrer voranschreiten zu können. Ruhm erlangt der Spieler durch Drifts, das Fahren im Windschatten oder ähnliche Dinge. Nach einer Weile steigt man automatisch mit seiner Fahrerstufe nach oben und bekommt neue Fahrzeuge und Designs für eben diese passend dazu. Der Fuhrpark selbst ist zumindest optisch absolut gelungen. Die Wagen sind lizenziert und können damit einen wichtigen Gesichtspunkt vieler Fans erfüllen. Die Boliden, die von Audi bis Volkswagen reichen, umfassen mehrere Wagenklassen, die auf Namen wie beispielsweise Sport und Performance hören. Insgesamt ist die Auswahl der Fahrzeuge für ein Spiel dieser Gattung allerdings recht klein ausgefallen. Viele namhafte Firmen fehlen, was für einige Anhänger ein Ärgernis darstellen dürfte. Sicherlich hat man lange zu tun, bis anhand der Fahrerklasse letztlich alle Fahrzeuge zur Verfügung stehen, doch bieten hier ähnliche Vertreter eben eine grössere Auswahl.

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Daniel Dyba

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Daniel Dyba am 21 Okt 2014 @ 22:20
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