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Driver - Parallel Lines: Review

  Playstation 2 

Der Mann mit dem Nicknamen T.K. sitzt hinter dem Steuer. Sein Blick ist starr auf die vor ihm liegende Brücke gerichtet. Mindestens hundert Meilen pro Stunde muss er mit seinem Wagen auf der Mitte der Brücke erreichen. Denn: Er will einen mächtigen Gangsterboss von seinem fahrerischen Können überzeugen. Geschickt schlängelt er sich durch den Verkehr. Nur noch fünfhundert Meter. Entschlossen drückt er das Gaspedal auf den Boden. Der Wagen wird immer schneller. Plötzlich blitzt es und T.K. weiss nach einem flüchtigen Blick in Richtung Tachometer genau, dass er es geschafft hat. Was einem gewöhnlichen Autofahrer die Zornesröte ins Gesicht treibt, zaubert T.K. ein Lächeln ins Gesicht. Warum das so ist, verraten wir euch in unserer Review zu Driver: Parallel Lines.


The Kid alias T.K. führt ein klares Ziel nach New York. Er will Fluchtfahrer werden und auf diese Art und Weise viel Geld verdienen. "Vom Tellerwäscher zum Millionär?" Oh nein. Das dauert T.K. viel zu lange. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten müssen es schon gefährliche Aufträge von reichen Gangsterbossen sein. Damit er sein ehrgeiziges Vorhaben, eine kriminelle Karriere zu starten, in die Tat umsetzen kann, benötigt er natürlich Hilfe. Ein angehender Fluchtfahrer kann nur von einem hochtalentierten Kfz-Guru, dem im New York der siebziger Jahre von diversen Persönlichkeiten der Stadt goldene Hände beim Umgang mit Autos nachgesagt werden, unterstützt werden. Denn: Oft schleppt T.K. nach einem nervenaufreibenden Auftrag einen halben Schrotthaufen statt eines ganzen Autos in sein Versteck zurück. Darum muss sich natürlich ein kompetenter Fachmann kümmern.

Helfende Hand: Die Werkstatt


The Kids Versteck ist der Ausgangspunkt seiner Tätigkeit als Fluchtfahrer. In dieser Garage werden Autos nicht nur repariert, sondern bei Bedarf auch frisch lackiert und mit einem neuen Motor ausgerüstet. Mit den Autos kann alles angestellt werden, was Spaß macht und für einen gut vorbereiteten Coup nützlich ist. Dazu gehören unter anderem kugelsichere oder getönte Scheiben sowie alle möglichen Dinge, um mehr Leistung aus dem Auto herauszuholen. Spoiler für ein beeindruckendes Design dürfen natürlich nicht fehlen. Im weiteren Verlauf des Spiels wird die wichtige Bedeutung des Tunings deutlich, denn einige Aufträge fordern schnellere Autos und mächtige Gangsterbosse legen viel Wert auf das Erscheinungsbild und die Leistung der Wagen, die für sie im Einsatz sind.

Driver, ein GTA-Klon?

Das Spielprinzip von Driver: Parallel Lines ist sehr GTA-ähnlich. T.K. fährt durch die Stadt und holt sich einen Auftrag nach dem anderen. Er muss sich nach oben arbeiten, denn Ansehen muss sich ein Fluchtfahrer erst durch Leistung verdienen. Bis jetzt könnte der Leser meinen, die beiden Spiele sind identisch und Driver wäre nur ein billiger Abklatsch von GTA. Wer das so sieht, der macht es sich zu einfach, denn nach längerem Spielen fällt auf, dass Driver sehr viel mehr Wert auf Missionen legt, in denen es um das Fahren geht. So wird der Titel dem Spiel gerecht. Sicher kommt im Verlauf dieses Spiels die eine oder andere Schusswaffe zum Einsatz, aber der Schwerpunkt des Gameplays liegt auf den Fahrmissionen.

Trotzdem sind die Aufträge, die T.K. auf seinem Weg nach oben ausführen muss, sehr verschiedenartig und bringen viel Leben in das Spiel. Ein Rennen, um sich eine grosse Portion Ansehen zu verdienen, eine Tour ins Rotlichtmilieu, um Geld einzutreiben und die Wiederbeschaffung von gestohlenen Autos gehören zu seinen Aufgaben.

Driver - Parallel Lines
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Jens Scholten

Driver---Parallel-Lines


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Jens Scholten am 23 Apr 2006 @ 17:16
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