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ESPN NBA 2k5: Review

  Playstation 2 


Die nordamerikanische Basketball Profiliga nähert sich so langsam und allmählich dem Ende der Saison. Noch knapp dreissig Spiele sind in der regulären Saison zu bestreiten, dann stehen auch die letzten Teams für die Playoffs endgültig fest. Wer nicht einfach nur zuschauen möchte, leider aber nicht genug Talent für die NBA hat, der kann sich nun mit seinem Lieblingsteam in ESPN NBA 2k5 vollends austoben. Sega will den Thron der Basketballsimulationen für sich beanspruchen.



Besser spät als nie!

In Amerika erschien NBA 2k5 bereits im September 2004, also noch vor dem Start der gerade laufenden NBA Saison. Genau wie NFL 2k5 blieb dieser Titel daher auch vom exklusiven Deal zwischen Electronic Arts und dem Sportnetzwerk ESPN verschont. Visual Concepts kann euch in diesem Fall also noch mal mit der vollen TV Präsentation des Sportgiganten bedienen, so dass vom Moderatorenteam bis hin zur visuellen Präsentation alles an eine richtige Live-Übertragung im Fernsehen erinnert.

Ein Problem, was durch die grosse Zeitspanne zwischen den Veröffentlichungen in Amerika und Europa entstanden ist, stellt allerdings das nicht immer ganz aktuelle Roster der Teams dar. So spielt zum Beispiel Scottie Pippen noch immer für die Chicago Bulls, obwohl dieser bereits vor Monaten seinen Rücktritt vollzogen hat und nun sein Glück als Sportmoderator sucht, übrigens auch bei ESPN. Während das in diesem Fall für die Fans der Bulls durchaus positiv ist, könnten andere Spieler ein wenig enttäuscht sein, wenn ein sehr geschätzter Spieler doch noch nicht im eigenen Lieblingsteam spielt.

Verhunzter Franchise Modus?

Damit euch nicht so schnell langweilig wird, bietet ESPN NBA 2k5 einige Spielmodi, die zum Teil schon mehr sind als nur ein kleiner Bonus. Am Wichtigsten ist jedoch bei jedem neueren Sportspiel der Franchise Modus, in dem ihr mehrere Saisons am Stück spielen könnt. Im Falle von NBA 2k5 nennt sich dieser Modus The Association, bei dem ihr für mehrere Jahre die Rolle des Teamchefs übernehmt. Leider bietet das Spiel genau hier eine der grössten Angriffsflächen für Konkurrenten. Auf den ersten Blick stellt sich hier die Frage, was sich Visual Concepts eigentlich dabei gedacht hat. Gab es wirklich ein Konzept für den Modus? The Association kränkelt leider an einer sehr unübersichtlichen Aufmachung und stellt den Spieler immer mal wieder vor kleine Ungereimtheiten, die eigentlich nicht hätten sein müssen. Liebes Entwicklerteam, wenn ihr schon einen Knopf namens Play Game einführen müsst, dann sorgt doch bitte auch dafür, dass ich damit direkt zum nächsten Spiel komme! Stattdessen wird jeweils nur ein Tag simuliert, ihr müsst also oft mehrfach drücken, um wirklich loslegen zu können. Das macht bei einer vollen Saison zwar noch nicht so viel aus, wer aber lieber mit weniger Spielen auskommen möchte, der muss teilweise acht oder neun Mal diesen Button drücken. Zum Glück geht es auch anders, denn im Kalender kann auch einfach zum nächsten Spiel vorgeblättert werden. Ein Buttondruck genügt dann und ihr könnt direkt mit dem Spiel anfangen. Immerhin eine Möglichkeit, aber trotzdem keine Entschuldigung für ein schlecht durchdachtes Benutzerinterface.

Alles in Allem ist der komplette Association Modus eher unspektakulär und bei weitem nicht so interessant wie zum Beispiel bei der Konkurrenz von Electronic Arts. Dafür sorgen die immer mal wieder auftretenden Probleme zwischendurch. Eine nette Idee ist zum Beispiel, dass unzufriedene Spieler mit euch sprechen wollen, um sich etwas Luft zu verschaffen und um die Chemie im Team zu verbessern. Ihr habt dann immer drei Antwortmöglichkeiten, um auf das Problem zu reagieren. Leider sind die Antworten immer so allgemein gehalten, dass sie auf etliche Situationen zutreffen können, was im Endeffekt dafür sorgt, dass ihr oftmals einfach raten müsst, welche Antwort wohl am Besten für die Chemie sein könnte. Oftmals könnt ihr euch auch absolut sicher sein das Richtige gesagt zu haben, aber dennoch heisst es am Ende des Gesprächs: Chemistry down! Runter geht allerdings auch die Stimmung beim Spieler, wenn er sich den Trainings widmet. Damit das Team nicht während der Saison immer schlechter wird, macht es Sinn Trainingssitzungen einzuberufen. Dabei habt ihr die Wahl, wie intensiv das Training sein soll. Je intensiver ihr eure Kollegen fordert, desto grösser ist aber auch das Verletzungsrisiko. Leider ist es im Endeffekt vollkommen egal, was ihr auswählt. Beim Testen wurde der Frust immer und immer grösser, denn selbst beim sanftesten Training hiess es nach jeder Session, dass ein Spieler sich verletzt habe und für einige Tage ausfällt. Was um alles in der Welt treiben die da?

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Admin am 10 Mrz 2005 @ 14:28
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