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Eragon: Review

  Playstation 2 

Ein Bösewicht namens Galbatorix hat beschlossen, die Herrschaft im Lande Alagaësia zu übernehmen. Da dies in einer Fantasygeschichte nie friedlich vom Stapel laufen kann, greift er zu gewaltsamen Mitteln und unterdrückt fortan die gesamte Bevölkerung. Der Bauernjunge Eragon nimmt dies nicht einfach so hin und macht sich mit Schwert, Bogen und magischen Fähigkeiten auf den Weg, um dem König das Handwerk zu legen. Begleitet wird er dabei von einem weiblichen Drachen, der auf den Namen Saphira hört und einem Begleiter, der euch auf Schritt und Tritt folgt und euch mehr oder weniger tatkräftig auf eurer Mission unterstützt. Da der König eine Abneigung gegen Drachenreiter hat, stellt er euch unzählige Feinde in den Weg, die euch das Leben schwer machen sollen.

Schwerter, Drachen und Magie

Das Spielprinzip von Eragon ist schnell erzählt. Ihr rennt mit eurem Schwert und Bogen durch meist abwechslungsarme Umgebungen und hackt alles nieder, was lebendig aussieht. Das ist zu Beginn noch ganz unterhaltsam, doch schon nach ein, zwei Stunden wird es langweilig, denn die Feinde sehen immer etwa gleich aus und auch die Umgebungen sind nicht besonders interessant gestaltet. Der Einstieg fällt auch ungeübten Spielern sehr leicht. Ihr werdet in einem kurzen Tutorial mit der Steuerung vertraut gemacht und dann sogleich ins Kampfgetümmel geworfen. Der Schwierigkeitsgrad bleibt durchs gesamte Spiel hinweg relativ niedrig, was es auch für Gelegenheitsspieler mit niedrigen Ansprüchen zugänglich macht.

Die Entwickler haben auch noch versucht, euch durch sich ständig wiederholende Rätsel das Leben schwer zu machen. Kommt ihr irgendwo nicht weiter, könnt ihr an vorgegebenen Stellen die Umgebung mit Magie manipulieren, und euch den Weg so frei zu machen. Die Magie lässt sich aber auch gegen Feinde einsetzen. herumstehende Speere lassen sich auf Knopfdruck in Richtung Feind werfen, mit Magiestössen könnt ihr Gegner einen Abgrund herunter werfen und auch Feuerbällen dürfen eingesetzt werden. Dies lockert die monotonen Schwertkämpfe angenehm auf.

Ab und zu springt ihr auf den Rücken eures Drachen und heizt den Feinden mit magischen Pfeilen ein, um ihnen zu zeigen, wer der wahre Meister im Fantasyreich ist. Die Flugeinlagen stellen im eher eintönigen Kampfalltag eine willkommene Abwechslung dar und sind nicht nur eine nette Dreingabe. Die Drachendame unterstützt euch aber auch in den Fussmissionen, indem sie Brücken zum Einsturz bringt oder Felder in Brand steckt und so die darin verborgenen Bösewichte grillt.

Die Geschichte wird mit kurzen Zwischensequenzen vorangebracht. Viele Fragen bleiben dabei aber ungeklärt und ihr wisst am Schluss nicht besonders viel über die Welt von Eragon. Das Spiel ist viel mehr einen Aneinanderreihung von verschiedenen Levels. Oft habt ihr nicht einmal ein Missionsziel zu erfüllen und wisst nicht genau, wieso ihr eigentlich an der jeweiligen Stelle seid.

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Sebastian Fahrni

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Sebastian Fahrni am 18 Dez 2006 @ 15:07
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