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EyeToy - Groove: Review

  Playstation 2 


Sonys Überraschungshit EyeToy geht in die zweite Runde. Mit Eye Toy: Groove erscheint ein reinrassiges Musikgame mit einem genialem Soundtrack. Aber ob auch Sonys zweites Kamera-Spiel überzeugen kann, lest ihr in diesem Test.



Lets Groove!

Eye Toy: Play schaffte wohl seinen Riesenerfolg da es recht günstig ist und eine ganze Menge witziger Spiele bietet. Diese zwei Kaufgründe gibt es bei Eye Toy: Groove leider nicht mehr. Der Preis entspricht fast dem des Vorgängers, obwohl dieses Mal keine Kamera beiliegt und es handelt sich nur um ein einziges Spiel, welches aber überzeugen kann.

Eye Toy: Groove ist ein reinrassiges Musikgame à la Dancing Stage, welches aber mit den Händen statt den Füssen gesteuert wird. Nur gibt es sechs Felder auf dem Bildschirm (in den 4 Ecken und je links/rechts in der Mitte eins) statt vier Pfeilrichtungen, welche im richtigen Augenblick berührt werden müssen. Manchmal gilt es auch mit den Armen im Kreis herum zu schwingen oder mit den Händen bei einem Spot zu winken. Zwischendurch muss man auch mal vor dem Bildschirm posen, damit das Game ein Foto machen kann. In kurzen Freestyle Einlagen darf man sich zu einem Grafikeffekt bewegen, was als Video aufgenommen wird. Die meist recht witzigen Videos und Fotos lassen sich auf Wunsch auf die Memorycard speichern. Die Schwierigkeit des Spiels passt sich auf Wunsch dynamisch dem Können des Spielers an, was ich eine gute Idee finde. Es gibt auch einen einschaltbaren Kalorienmodus, bei dem das Gewicht aber jedes Mal wieder von neuem eingegeben werden muss. Ich fand diese Idee recht unnütz, da am Schluss eines Liedes meist nur 2-3 Kalorien verbraucht sein sollen.

Die Schattenseiten

Leider bietet Eye Toy: Groove auch eine ganze Menge negativer Punkte, beginnend mit dem Preis. Warum kostet es soviel wie ein Vollpreisspiel, wenn doch der Vorgänger mit Kamera gleich viel gekostet hat und zehn Spiele statt nur eines bot? Doch das ist erst der Anfang, denn bei jedem Start des Spiels kommt die von Eye Toy: Play bekannte Anleitung, die etwa fünf Minuten dauert. Sie lässt sich nicht abbrechen, auch wenn man die Hand vor die Kameralinse hält. Erst wenn man auf die Idee kommt, einen Controller einzustecken und darauf Start zu drücken, lässt sich die Einleitung überspringen. Ist man im Game, fragt man sich erst einmal, ob man dieses Mal kein Profil erstellen darf, denn das gibt es beim neuen EyeToy Spiel nicht mehr und so muss man nach jedem Spielen seinen Namen mühsam immer wieder von neuem eingeben. Sehr bald heisst man aus Zeitgründen nur noch A und man fragt sich, warum das Spiel nicht wenigstes den letzen Namen speichern kann. Der nächste Punkt ist der Spielplatz, der beim Vorgänger mit etwa 20 witzigen Möglichkeiten recht üppig ausgefallen war. Bei Eye Toy: Groove kann man die paar Effekte, die auch während des Spielens erscheinen per Zufallsgenerator am Bildschirm ablaufen lassen, aber ob das Spass macht? Eine cool Möglichkeit ist ausserdem, die Musikclips vieler Tracks aus dem Spiel abspielen zu lassen. Doch auch diese lassen sich mit der Kamera nicht abbrechen und man muss sich den ganzen Clip reinziehen.

Wie ihr also sehen könnt, wurde beim Feinschliff mächtig geschlampt. Wahrscheinlich sollte der Nachfolger möglichst bald in den Läden stehen um den EyeToy Hype aufrechtzuerhalten. Aber da hätte Sony den Entwicklern besser noch einige Wochen Zeit gegeben, um ein fehlerfreies Spiel abzuliefern. Das ist umso trauriger, da das eigentliche Spiel sehr cool ausgefallen ist und mit einem anständigen Preis eine viel höhere Wertung erhalten hätte. Ich habe mich erkundigt und die Fehler scheinen auch bei der Verkaufsversion enthalten zu sein.

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EyeToy---Groove


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Admin am 10 Mrz 2005 @ 14:36
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