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FIFA 08: Review

  Playstation 3 

Seit mehr als einem Jahrzehnt entwickelt Electronic Arts seine FIFA-Serie weiter. Die letzten Ausgaben gingen immer mehr in die Richtung Simulationsfussball, weg vom Arcade-Fussball. Das grosse Vorbild: Pro Evolution Soccer. Ob der neueste Ableger von FIFA überzeugt? Was schon auf Microsofts Xbox 360 zu gefallen wusste, muss ja auch auf der Playstation 3 dazu in der Lage sein. Ob dies stimmt, lest ihr in unserer Review.

Der Start

Gleich das Hauptmenü löst mit der gleichen Struktur und demselben Design wie im Vorjahr die Vermutung aus, dass sich der Titel nur wenig weiterentwickelt hat. Sicher, die Menühandhabung darf nach wie vor als gelungen bezeichnet werden und Kenner des Spiels finden sich sofort wieder zurecht. Doch ein wenig mehr optische Abwechslung hätte sicher niemandem geschadet. Bei den Spielmodi ist verständlicherweise nicht viel Neues dabei. Vom schnellen Spiel über den Turniermodus bis hin zur Meisterschaft und den Pokalwettbewerben stehen euch mannigfaltige Optionen zur Verfügung.

Herzstück des Spiels ist auch diesmal der Managermodus, bei dem ihr die komplette Führung eines Vereins eurer Wahl übernehmt. Neben den eigentlichen Matches samt den entsprechenden Vorgaben für den Spielerkader und die taktische Formation seid ihr dann noch verantwortlich für die Talentsuche, die Verhandlung von Verträgen im Sponsoren- und Spielerbereich sowie die Verpflichtung neuer Kicker auf dem Transfermarkt. Auch hier gibt es keine nennenswerten Änderungen zu verzeichnen im Vergleich zu FIFA 07.

Mit Ronaldinho dribbeln, bis der Arzt kommt


Doch ganz ohne Neuerungen bei den Spielmodi kommt das Spiel dann doch nicht ins PS3-Stadion. Der Be-a-Pro-Modus lässt euch erahnen, wie es ist, tatsächlich auf dem Platz neben Weltklasse-Stars wie Ronaldinho, Alex Frei oder Lampard zu stehen und um jeden Zentimeter Rasen zu kämpfen. Ihr steuert während der Partien lediglich einen Spieler eurer Wahl, und betrachtet das Match aus einer erhöhten Längsperspektive. Gelangt euer Kicker in Ballbesitz, zoomt die Ansicht nahe heran, bis ihr euren Spieler aus der Schulterperspektive kontrolliert. Auf Knopfdruck fordert ihr den Ball vom Mitspieler an. Sehr praktisch, wenn ihr euch freigelaufen habt. Das Konzept ist nicht neu, die Dynamik an sich jedoch schon, denn allein der optische Stil mit leichtem Verschwimmeffekt beim Sprinten sorgt dafür, dass die Dynamik des Sports erheblich besser zur Geltung kommt. Ein Tor aus der nahe herangezoomten Perspektive zu schiessen, ist ungemein befriedigend.

Auch die Eins-gegen-eins-Situationen Stürmer gegen Torwart erhalten mit dieser Ansicht mehr Dramatik. Bedauerlich allerdings, dass sich diese Variante nur in Trainingsspielen abrufen lässt. Eine Karriere als Kicker in der Meisterschaft oder im Managermodus wäre sicher interessant gewesen und hätte dem Spiel wesentlich mehr Tiefgang verliehen. Positiv verbleibt damit die Idee der Entwickler, euch die Variante als Minispiel während der Ladepausen zu präsentieren. Hier lauft ihr mit Ronaldinho auf den Torwart zu und bekommt einen ersten Eindruck von dem Modus. Das Gekicke samt Dribbeleinlagen während der Pausen mit dem Weltstar macht auch durchaus Spass; eine gute Überbrückung, die EA Sports da geschaffen hat.

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Daniel Amstutz


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Daniel Amstutz am 23 Okt 2007 @ 20:03
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