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FIFA Street 3: Review

  Playstation 3 

Früher war bekanntermassen ja alles besser. Da hat man am Spielautomaten noch den gegnerischen Torwart per Super-Hyper-Duper-Powerschuss mit dem Ball durch das Netz geschossen. Ja, das war eine schöne Zeit, die man kaum noch in dieser Form erleben darf. FIFA Street liess uns auf der PlayStation 2 und Xbox ein klein wenig dieses Spielgefühls wiederentdecken, doch die ersten beiden Teile waren nicht nur in unserer Redaktion umstritten. Der dritte Teil will nun mehr Fussballfans zu begeisterten Strassenkickern machen.

Um dieses Ziel zu erreichen, wurde einiges im Spiel umgekrempelt. FIFA Street 3 ist grundsätzlich kein müder Aufguss der ersten beiden Teile mit neuem Grafikstil. Denn auch spielerisch hat sich einiges getan, glücklicherweise zumeist zum Positiven. Erneut stellt ihr eure Gegner, spielt den Ball gekonnt zwischen ihren Beinen hindurch, hebt ihn über sie hinweg, dreht euch mit dem Ball am Fuss wie Zidane in seinen besten Zeiten oder nutzt die Bande, um an den Gegenspielern letztlich vorbeizuhuschen oder gar mit einem Überschlag an der Mauer vorbeizuziehen. Das sieht wunderbar aus und ist mit der Steuerung per rechtem Analogstick oder entsprechender Buttonkombination problemlos durchführbar.

Pässe spielt ihr häufig hoch auf eure Mitspieler, um mit sehenswerten Kombinationen und Abschlüssen die aus dem Vorgänger bekannte Gamebreaker-Anzeige zu füllen. Doch im Gegensatz zum zweiten Teil wurde dies drastisch entschärft - und das ist gut so! Denn die Möglichkeit, per Dribbelaktionen bei aktiviertem Gamebreaker gleich mehrere Tore aufs Konto gutgeschrieben zu bekommen, gibt es nicht mehr. Die Option beschränkt sich darauf, euch lediglich sehr platziert und stark schiessen zu lassen.

Insgesamt wirkt das Spielgeschehen ein gutes Stück flüssiger als in den vorangegangenen Versionen. Wo früher alte Rentner über den Platz zu schleichen schienen, ist jetzt etwas mehr Dynamik angesagt. Zwar ist aufgrund der immer noch unlogischen Ballphysik so manches Mal Verwunderung angesagt, doch gewöhnt man sich bereits nach ein paar absolvierten Spielen an die Gegebenheiten auf den Plätzen und lässt den Ball rasch in den eigenen Reihen laufen.

Endlich kein wildes Rumtreten mehr

Dazu trägt auch bei, dass die Fouls stark entkräftet wurden. Ihr könnt zwar immer noch rempeln und mit dem langen Bein nach Fuss und Ball fischen. Doch legt ihr dabei nicht ständig euren Kontrahenten auf den harten Betonboden nieder, sondern lasst ihn allenfalls mal straucheln. Das ist gut so, denn in früheren Versionen war es viel zu leicht, in Ballbesitz zu geraten, da die Fouls ja mangels Schiedsrichter auch nie gepfiffen wurden. Der Ballbesitz muss nun durch besseres Stellungsspiel und gezieltere Tacklings sauber und hart erarbeitet werden.

FIFA Street 3
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Daniel Amstutz


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Daniel Amstutz am 10 Mrz 2008 @ 20:30
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