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FIFA Street: Review

  Playstation 2 


Fussball ist hierzulande eine der beliebtesten Sportarten bei Gross und Klein. Egal ob draussen auf dem Hof, auf dem Sportplatz oder im Schulunterricht, überall wird vor das runde Leder getreten. Kein Wunder also, dass nach Basketball und (American-) Football nun auch der Fussball eine Street Variante von Electronic Arts spendiert bekommt. Hier geht es nicht um eine möglichst realistische Ballphysik, sondern um abgefahrene Tricks und irre Tore.



Kunstfussball in Hinterhöfen

Wie der Titel des Spiels verrät, findet ihr bei FIFA Street nur wenig Grünfläche. Hier gibt es keine grossen Fussballfelder, sondern recht übersichtliche Hinterhofplätze mit gekünstelten Toren, Zäunen und Häusern ringsherum. Damit das Ganze optisch nicht zu eintönig wird, hat EA dem Spiel zehn Plätze rund um den Globus spendiert, angefangen in Frankreich, über Brasilien, Nigeria und Deutschland, bis hin zu Mexiko und Spanien. Natürlich braucht ihr nicht nur einen Ort, an dem ihr spielen könnt, sondern auch die nötigen Profis für euer Team. Dazu wurden 16 Nationalmannschaften mit diversen Nationalspielern ins Spiel integriert, so dass ihr zum Beispiel mit Michael Ballack oder dem französischen Superstürmer Henry spielen könnt.

Damit ihr euch auf dem Feld auch so richtig austoben könnt, werden euch drei verschiedene Spielmodi angeboten. Zwei davon sind übliche Standardmodi: Hinter Anpfiff verbirgt sich ein schnelles Spiel, bei dem ihr einfach zwei Teams auswählt und die Action sofort beginnt. Beim Freundschaftsspiel hingegen könnt ihr noch bestimmen, mit welchen Spielern aus eurem Team ihr antreten wollt, und auf welchem Platz ihr loskicken möchtet. Neben dem gleich folgenden dritten Spielmodus, bietet das Hauptmenü allerdings auch noch den Punkt Spitzenteam. Mit Hilfe dieser Option könnt ihr euch selber ein Team aus bekannten Spielern zusammenstellen. Jedes der Nationalteams steht euch offen, so dass ihr einen Torhüter und drei Feldspieler auswählen müsst. Anschliessend könnt ihr noch von jedem Spieler die Klamotten nach euren Wünschen gestalten und schon steht euer persönliches Dream Team, um es in den beiden eben genanten Spielmodi einzusetzen. Im Mehrspielermodus macht es allerdings kaum Sinn, sich seine eigenen Mannschaften zu basteln. Die Anzahl der wirklichen Top Stars ist einfach zu gering, so dass die Teams im Endeffekt beinahe identisch aussehen dürften, wenn ihr wirklich die besten Spieler haben wollt.

Absolut Street

Was bei anderen Sportspielen der Franchise Modus ist, wird bei FIFA Street vom Absolut Street Modus ersetzt. Hier werdet ihr die meiste Zeit beim Spielen verbringen und einige Extras freischalten, wie neue Trikots, Brillen oder Schuhe. Zunächst müsst ihr euch jedoch ein eigenes Team und vor allem einen eigenen Spieler basteln. Die Einstellungsmöglichkeiten beim Körper und der Kleidung sind wieder einmal recht hoch, so dass ihr den Spieler fast genau nach eurem Vorbild erschaffen könnt. Schade ist hingegen nur, dass die Menüführung dabei ein wenig umständlich und zeitaufwendig gestaltet ist. Zwar ist alles logisch strukturiert, dass es aber auch besser geht zeigen andere Titel aus dem eigenen Hause.

Habt ihr dann euren Spieler erschaffen, müsst ihr noch einige Attribute verteilen. Die Spieler unterscheiden sich in den Punkten Tempo, Schusskraft, Schussgenauigkeit, Tricks und Tackling. Wie bei einem Rollenspiel müsst ihr Punkte in den Ausbau jeder Fähigkeit investieren. Das Prinzip funktioniert hier genau wie bei allen anderen Spielen der Street Reihe. Tricks auf dem Spielfeld geben euch Style Punkte, diese werden am Ende eines Spiels abgerechnet und euch schliesslich für euren Charakter gutgeschrieben. Im Falle von FIFA Street solltet ihr die Punkte allerdings nicht nur in euren eigenen Charakter stecken, doch dazu später noch etwas mehr. Zunächst einmal müssen ein Teamlogo, ein Teamname und natürlich zusätzliche Mitspieler her. Diese dürft ihr anfangs kostenlos aus einem sehr eingeschränkten Spielerpool auswählen, wobei jeder Spieler eine Gesamtwertung in Form einer Prozentwertung besitzt. Neben euch und eurem Goalie könnt ihr dann noch sechs weitere Spieler verpflichten, wobei es euch selber überlassen ist, ob ihr lieber Leute für die Abwehr, das Mittelfeld oder den Angriff wählt. Stürmer können zwar besser Tore schiessen, haben dafür aber auch Defizite beim Tackling und sind damit eher schlechter für die Verteidigung geeignet.

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Admin am 18 Mrz 2005 @ 18:29
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