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Fantastic 4 - Rise of the Silver Surfer: Review

  Playstation 3 

Diesen Sommer erreicht also eine neue Episode aus dem Marvel-Universum die Kinos. Während das Aushängeschild des Comic-Imperiums, Spiderman, gerade im letzten Winter seine Scharmützel mit den Fieslingen der Comic-Welt austrug, schickt man im Sommer die zweite Garnitur an den Start: Die Fantastischen Vier, die wissenschaftliche Seite des Heldentums. Der Vierer besteht aus Reed Richards, alias Mr. Fantastic, einem Ingenieur, der seinen Körper auf irrwitzige Weise wie ein Gummiband dehnen kann. An seiner Seite steht seine Fast-Ehefrau Susan Storm, bekannt als die Unsichtbare. Sie versteht sich aber auch auf Telekinese und mentale Kraftschilder. Der dritte im Bund ist ihr Bruder Johnny Storm, der seinen Körper auf die Temperatur einer Supernova aufheizen kann. Dieser Umstand ermöglicht ihm Flugfähigkeit und Feuerbälle, die er zu seiner Verteidigung gegen allerlei fiese Schurken einsetzen kann. Zu guter Letzt gibt es da noch Ben Grimm, den man Das Ding nennt. Mit der Optik eines wandelnden Felsbrockens bestraft, besitzt Ben ungeahnte Körperkraft und die Widerstandsfähigkeit eines Gebirges.



Das Team untersucht gerade einige Naturphänomene, die auf Besuch aus dem Weltraum hindeuten, als sie eine Station fremder Wesen, den Skrulls entdecken. Doch die Quelle der kosmischen Energie rührt von deren Begleiter, dem Silver Surfer her, der damit unbeabsichtigt die Menschheit auszulöschen droht. Während die Vier Jagd auf den silbernen Alien machen, wird auch ihr Erzfeind Victor von Doom auf die Helden aufmerksam. Nun haben es Reed und Co. nicht nur einen Wettlauf gegen die Zeit zu tun, sondern auch noch gegen eine Hundertschaft an Böslingen aus allen Ecken des Universums.

Vier Superhelden - Null Abwechslung

Während man schon zu Beginn durch ein Höhlensystem schreitet, in dem die kosmische Strahlung am höchsten zu sein scheint, springen dem Spieler schon sehr bald die ersten Skrulls entgegen. Da hilft nur rohe Gewalt und pures Zerschmettern von Gegenständen. Aufmerksame Leser können es sich bereits jetzt denken: Hier lohnt sich der Einsatz von dem Ding als Hauptcharakter. Er hat die grösste Kraft und widersteht den Schüssen aus den feindlichen Laserpistolen am besten. Die anderen Spezialisten kämpfen eigenständig an seiner Seite, vermitteln dabei aber keinen sonderlich intelligenten Eindruck. Das macht aber auch nichts, weil die Gegner sich ebenfalls nicht als überragende Intelligenzbestien herausstellen. Man wundert sich, wie diese Deppen es fertigbrachten, den Weltraum zu bereisen. Vermutlich hat man ihnen bei ihrer Landung in New York sofort das Gehirn geklaut. Nach wenigen Minuten könnte man theoretisch Wettbewerbe veranstalten, wer mit verbundenen Augen mehr Feinde beseitigt und Rätsel löst. Dann hätte aber auch ein rein textbasiertes Spiel auf einem Commodore 64 gereicht.

Die Höhlen sind zudem die nächste Generation an Einfallslosigkeit: Lieblos kommen sie daher, ohne aufregende Details. Die sagenhaften Grafikfähigkeiten der Playstation 3 kann man hier bestenfalls erahnen. Nur anhand der - mittlerweile zum Next-Gen-Standard erhobenen - Lichteffekte kommt der Spieler auf den Gedanken, er hätte nicht die Version für den PS3-Vorgänger im Disc-Schacht. Viel zu häufig wird man von Déjà-vu-Erlebnissen heimgesucht. Das verhagelt einem dann doch die Kinolaune ganz erheblich. Leider ändert sich das auch später bei den anderen Schauplätzen kaum. Da kämpft man sich durch Städte, Hallen und Strassen, die ohne Leben in Szene gesetzt worden sind. Ärgerlich für Augen und Geldbeutel gleichermassen. Dabei ist die Spielmechanik eigentlich sehr eingängig und geht gut von der Hand.

Fantastic 4 - Rise of the Silver Surfer
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Martin Weber


Fantastic-4---Rise-of-the-Silver-Surfer


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Martin Weber am 12 Aug 2007 @ 15:39
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