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Fight Club: Review

  Playstation 2 


Für viele Filmfans ist Fight Club aus dem Jahre 1999 schon heute ein Klassiker. Nicht zuletzt dank Edward Norton und Brad Pitt in den Hauptrollen sowie David Fincher auf dem Regiestuhl. Eigentlich verwunderlich, dass erst im Jahre 2004 ein entsprechendes Spiel auf den Markt kommt. Bei dem von Genuine Games entwickelten Fight Club darf nun also jeder selber Hand anlegen, der auch mal ordentlich draufhauen möchte.



Original oder nicht?

Zunächst einmal das Wichtigste für Fans des Films. Das Spiel ist keine Kopie, sondern spielt nach dem Film und bietet einen eigenen Handlungsstrang. Ihr seid ein hoffnungsloser Fall, der erst ganz unten landen muss, um schliesslich seine Gefühle im Fight Club rausprügeln zu können. Leider gibt es keine wirklich bekannten Gesichter aus dem Film. Einige Charaktere sind zwar dabei, so zum Beispiel Jack und Tyler. Aufgrund fehlender Lizenzen sehen die Figuren allerdings anders aus als Edward Norton oder Brad Pitt im Kinofilm. Ebenso fehlen die originalen Synchronstimmen. Für Fans sicherlich ein herber Rückschlag, denn so bleibt lediglich die Geschichte des Fight Clubs, um weitere Atmosphäre aufzubauen.

Ein Spiel zum Reinschlagen?

Als Kampfmodi steht euch, neben dem obligatorischen Trainingsmodus und dem Arcade Modus, auch noch ein Überlebensmodus und ein Storymodus zur Verfügung. Dort kämpft ihr nicht einfach einen Fight nach dem Anderen, sondern bekommt zwischendurch etwas über euren Charakter und die allgemeinen Geschehnisse erzählt. Von einer wirklichen Geschichte kann allerdings kaum die Rede sein! Besonders schlimm wird es jedoch, wenn man bedenkt wie die Präsentation aufgebaut ist. Während euch zu Beginn noch ein relativ ansehnliches Rendermovie geboten wird, werdet ihr zwischen den Kämpfen lediglich mit Standbildern abgespeist! Diese sind mit einer ziemlich langweiligen Synchronisation auf Englisch unterlegt worden. Wer kein Englisch kann, muss auf die deutschsprachigen Untertitel zurückgreifen. Wirklich schlimm ist das nicht, denn die Standbilder sind dermassen uninteressant und sinnlos, dass ein schwarzer Bildschirm mit einer ausführlichen Textbeschreibung vermutlich sogar informativer gewesen wäre.

Auch spielerisch ist der Storymodus kein Stück interessanter als der Arcade Modus. Jede Runde läuft ähnlich monoton ab. Die Gegner unterscheiden sich fast gar nicht voneinander. Ein Fight gleicht dem Anderen. Der einzige Unterschied besteht in den eben erwähnten Bilderbuchgeschichten, die niemanden vom Hocker hauen. Nur die selten auftretenden Spezialaufgaben sorgen für etwas Abwechslung. So müsst ihr beispielsweise eurem Gegner im Kampf den Arm brechen. Doch auch da ergibt sich ein neues Problem: Wie geht das eigentlich?! Kein Hinweis im Spiel sagt was Sache ist, so dass einige Foren zum Spiel bereits voll davon sind, wie der Kampf denn nun zu schaffen ist. Als Belohnung erhaltet ihr am Ende einen zusätzlichen Kämpfer. Das war es dann schon! Nach etwa einer halben Stunde ist der Storymodus abgeschlossen, wobei der Wiederspielbarkeitswert extrem nahe bei Null ist, wenn nicht sogar darunter.

Die Fights im Club

Zum Glück ist das Beste am Spiel tatsächlich das Kampfsystem, welches sich am ehesten noch mit Tekken vergleichen lässt. Ihr habt jeweils zwei Tasten für Schläge und zwei Tasten für Tritte. Natürlich stehen jedem Kämpfer auch einige Kombos zur Verfügung, damit die Gegner möglichst effektiv ausgeschaltet werden können. Einen Sieg einzufahren ist allerdings so oder so nicht sonderlich schwierig. Mit nur einer wirksamen Attacke könnt ihr eure Kontrahenten fast immer wieder niederschlagen. Abwechslung ist kaum nötig.

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Admin am 10 Mrz 2005 @ 14:41
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