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Fight Night Round 3: Review

  Playstation 2 

Ein neues Jahr, ein neues Fight Night. Electronic Arts jagt in Sachen Sportspiele einer langen und alten Tradition nach. Jedes Jahr kommt ein neues Ableger einer Serie auf den Markt. Sei es nun FIFA, NHL oder eben Fight Night. Ob der nun dritte Teil den Aufwärtstrend der Vorgänger fortführt, erfahrt ihr in unserem fäusteschwingendem Test.

Kein anderer Sport spiegelt das Aufeinandertreffen zweier Kontrahenten besser wieder als Boxen. Denn kein Sport ist erbitterter, brutaler und gleichzeitig auch noch spannender als Boxen. Die Regeln sind klar und einfach: Zwei Männer, vier Fäuste für ein Halleluja und kraftvolle, gezielte Schläge mitten ins Gesicht. Was dabei rauskommt, könnte einem Fehler bei einer Schönheitsoperation entsprungen sein: Gebrochene Nasen, Schwellungen, die das Auge verdecken und Blut, welches genauso gut gespendet hätte werden können. Doch die Boxer haben immer nur ein Ziel im Auge, den Konkurrenten solange zu bearbeiten, bis er völlig fertig auf den Brettern liegt und der Ringrichter ihn auszählt. Jetzt strömen massig viele Glücklichkeitshormone in den Sieger und er kann völlig zerstört nach Hause gehen. Wie in jedem Sport gibt es auch unter Boxern Rivalitäten, bei denen es alles andere als hübsch zur Sache geht. Boxkenner werden das Duell zwischen Ali und Frazier sicherlich noch in Erinnerung haben. Genau diesen speziellen Duellen hat EA einen eigenen Modus spendiert.

Oldies but Goldies

Wie oben schon erwähnt, hat EA einen Spiel-Modus integriert, wo ihr alte Klassiker nachspielen könnt. Bei den ESPN-Classics lasst ihr längst verstaubte Duelle wieder zum Leben erwachen. So bekommt ihr neben einem spannenden Duell zweier Legenden auch ein wenig Sportgeschichte geboten - Nostalgie pur. Wenn ihr es satt habt, immer durch die Ringglocke zu gewinnen, dürft ihr euch im Hard Hits-Modus richtig austoben. Denn hier gewinnt der, der den anderen als erster so zugerichtet hat, dass er nicht mehr kampffähig ist. Wenn ihr jedoch gleich in den Ring steigen wollt, könnt ihr gegen Boxgrössen wie Evander Holyfield oder Oscar De La Hoya antreten und beweisen, was in euch steckt. Am meisten Spass macht es jedoch, seinen eigenen Sprössling im Karriere-Modus die Leiter hochklettern zu lassen und zu trainieren.

Vom Hinterhof in den Boxzirkus

Habt ihr euch für den Karriere-Modus entschieden, stehen euch zwei Möglichkeiten zur Auswahl: Entweder ihr sucht euch einen prominenten Boxer aus und startet dessen Karriere neu, oder ihr bastelt eurer eigenes Alter Ego, um mit diesem dann an die Spitze zu gelangen. Wie bei jedem Sportler weist euer Charakter am Anfang nur mässige Werte in den Bereichen Kraft, Schnelligkeit, Mentalität oder Ausdauer auf.

Fight Night Round 3
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Daniel Hanin

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Daniel Hanin am 27 Mrz 2006 @ 13:55
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