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Final Fantasy XII : Review

  Playstation 2 

Das traditionelle japanische Unternehmen Square Enix wurde vor allem mit seiner Final Fantasy-Serie bekannt und wird gerade deswegen von vielen Spielern vergöttert. Mittlerweile warten nicht nur japanische Spieler auf die nachfolgenden Teile, sondern Spieler der ganzen Welt sind davon begeistert und verspielen so etliche Stunden ihres Lebens. Immerhin wurden knapp siebzig Millionen Exemplare der Serie unter die Menschen gebracht. Der Zauber der Serie lässt sich jedoch nicht mit Zahlen beschreiben, sondern jeder einzelne Spieler findet einen anderen Punkt, warum ihn gerade diese Art von Spiel so fasziniert. Obwohl jeder Final Fantasy-Teil uns auf eine andere spannende Reise und uns dabei eine emotional fesselnde Geschichte erzählt, ist es im Grunde immer die selbe Handlung, wo ihr am Ende immer die Welt vor der Apokalypse retten müsst. Gerade die Geschichte mit ihren spannenden Wendungen und erstklassigen Zwischensequenzen fesselte die Spieler vor der Flimmerkiste. Nun ist es soweit und auch in Europa kommt der lang erhoffte zwölfte Teil in die Läden. Das wohl letzte grosse Rollenspiel für die in die Jahre gekommene PlayStation 2. Ob das letzte Abenteuer für die Current Gen-Konsole genauso begeistern kann wie die letzten Ableger, erfahrt ihr in unserem Test.

Wenn man einen Blick zurück wirft, erkennt man sofort, dass die Serie schon zahlreiche Veränderungen und Entwicklungen durchgemacht hat. Angefangen beim Sprung von Bitmaps zu vorgerechneten Hintergründen, der Wechsel zu komplett in Echtzeit berechneter Grafik, die Integration von cineastischen Zwischensequenzen - die teilweise an animierte Kinofilme erinnerten - und dann gab es mit Final Fantasy X-2 auch noch den direkten Nachfolger eines Abenteuers. Diese Änderungen waren alle nötig und natürlich für alle Spieler, grafisch gesehen, ein Traum. Etwas blieb jedoch immer beim Alten - das Spielprinzip. Zufallskämpfe, die im klassischen rundenbasierten System abliefen. Von vielen wurde diese Mechanik geliebt, aber manche konnten damit nicht klarkommen. Die Jungs und Mädels von Square Enix wollten mit dem zwölften Teil eine Revolution des gesamten Spielprinzips erschaffen. Am Ende entschied man sich für ein Online-Rollenspiel-inspiriertes Kampfsystem, wo der Spieler jederzeit die Gegner im Blickfeld hat. Lange Rede, kurzer Sinn: Unsichtbare Gegner und Zufallskämpfe gibt es nicht mehr!

Möge die Reise beginnen

Die Geschichte von Final Fantasy XII spielt im Land Dalmasca. Wie es so sein muss, läuft in diesem Land nicht alles rund. Das archadianische Imperium eroberte das Land und steht ab sofort unter der Fittiche der Vayne Solidor. Diese Herrschaften leben nun in Dalmasca in Saus und Braus, den eigentlichen Bewohnern geht es jedoch nicht so gut. Armut, zu hohe Steuern und dazu noch Krankheiten machen den Menschen zu schaffen. So bilden sich Zusammenschlüsse, die sich der Unterstadt angesiedelt haben und ein kleiner Junge kümmert sich nun um sie. Er ist jung, blond und überaus mutig - sein Name ist Vaan. So versucht er alles, um seine Freunde am Leben zu erhalten. Doch sein ganzes Streben gilt anderen Dingen - Rache! Seine Eltern wurden von einer Seuche getötet und als sein Bruder während der Invasion noch getötet wurde, hatte Vaan nur noch ein Ziel. Jetzt versucht der mutige Teenager dem Imperium zu schaden, wo es nur geht. Als ein Bankett angerichtet wird, riecht er seine grosse Chance: So schleicht er sich ins königliche Schloss, um die Schatzkammer zu plündern. Wie es kommen muss, ist Vaan nicht er einzige, der an den Schätzen interessiert ist. So kann er sich nicht nur mit Luftpiraten (Fran und Balthier) sondern auch noch mit einer tot geglaubten Prinzessin aus dem Schloss kämpfen.

Im Verlauf der Geschichte gesellen sich noch weitere Mitglieder zu eurer Gruppe. So stösst der Verräter Basch zu euch und ihr müsst eure Freundin Penelo aus den Fängen von Kopfgeldjägern befreien. Neben den Stammcharakteren, gesellen sich auch teilweise Gastcharaktere hinzu. Ihr werdet auch schnell feststellen, dass die Art der Erzählung im zwölften Teil einen anderen Weg einschlägt. Hatten die früheren Teile einen emotional zerrissenen Helden, bietet der aktuelle Teil mehrere Hauptpersonen. Laut den Entwicklern wollten sie nicht die gesamte Erzählung auf einen Charakter legen, sondern eine Geschichte erzählen, die den Kampf der Menschen für Frieden und Freiheit zeigt. Dies haben sie auch erstklassig umgesetzt. Da eine gute Geschichte jedoch nicht nur von seinen Helden lebt, wurden auch die Kontrahenten ein wenig abgewandelt. Neben den klassischen Final Fantasy-Monstern stehen euch zum ersten Mal auch sogenannte Judges gegenüber. Judges sind mit undurchdringlichen und toll verzierten Rüstungen ausgestattet und agieren als Richter und Henker für das Imperium. Ihr wisst also immer sofort, wenn eine Stadt in Schutt und Asche gelegt wurde, oder wertvolle Gegenstände fehlen, sind die Judges nicht weit weg. Des Weiteren wird euch das Spiel viele kleine Geschichten erzählen, die genauso spannend zu verfolgen sind wie die eigentliche Hauptstory. Ihr werdet also viel Gesprächsstoff finden in den vierzig bis sechzig Spielstunden, die vor euch liegen.

Final Fantasy XII
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Daniel Hanin

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Daniel Hanin am 21 Feb 2007 @ 18:14
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