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Final Fight - Streetwise: Review

  Playstation 2 

Es scheint die Zeit gekommen zu sein, wo die klassischen Beat 'em' ups ausgestorben sind. Die verschiedensten Entwickler versuchten sich schon daran, Prügler in die dritte Dimension zu bringen, scheiterten bis dato jedoch kläglich. Capcom versuchte sich nun darin, ihr Ur-Final Fight zu modernisieren. Ob die Frischzellenkur dem Titel gut getan hat, erfahrt ihr in unserem Test.

Ein wenig Geschichte

Könnt ihr euch noch an die gute alte Automatenzeit zurückerinnern? Damals feierten Spielehits ihre Premiere in den gerühmten Hallen und zu Hause auf den Konsolen und Computern sahen die Titel alle sehr unspektakulär aus. Als Nintendo damals das Super Nintendo auf den Markt gebracht hat, brach eine neue Ära an und die Entwickler veröffentlichten eine Perle nach der anderen. Ein Beat 'em' up konnte davon besonders profitieren - Final Fight. Der Spielhallen-Prügler überstand die Portierung mit Bravour und ging als Klassiker in die Geschichte ein. Das Spielprinzip war einfach: Ihr seid von links nach rechts durch die Levels gestreift und euer Ziel war es, alle Gegner mit Tritt- und Schlagkombinationen auseinander zu nehmen. Ob sich in Sachen Gameplay heute etwas verändert hat, erfahrt ihr, wenn ihr weiter lest.

Don't give up, Bro

Eines gleich vorweg, die Story ist genau so seicht wie das Gameplay selbst. Doch zuerst ein paar Worte zur Geschichte von Cody und Kyle. Ihr beginnt die Geschichte der beiden in einem heruntergekommenen Fight Club in der fiktiven Metropole Metrocity. Ihr übernehmt die Rolle von Kyle und steigt gleich voll ins Geschehen ein und vermöbelt euren ersten Gegner. Nachdem ihr euren ersten Sieg eingefahren habt, macht ihr euch mit eurem Bruder Cody auf den Weg in eure Stammbar. Mitten in der Siegesfeier tauchen ein paar Gangster auf und wollen Cody vermöbeln. Nach der Auseinandersetzung und ein paar gebrochenen Knochen später wird euer Bruder gekidnappt. Ihr macht euch also sofort auf die Suche nach eurem verschollenen Bruder und geratet dabei in einen Strudel von Intrigen, Drogen und Gewalt.

Voll auf die Zwölf

Nach diesem imposanten Beginn befindet ihr euch in der frei begehbaren Stadt Metrocity. Grand Theft Auto-mässig gibt es auch in Final Fight: Streetwise vier Stadteile und ihr steuert euren Charakter aus der Third Person-Perspektive. Wenn ihr durch die heruntergekommen Strassen streift, könnt ihr selbst entscheiden, was ihr nun machen wollt. Stellt euch den Story-Missionen und rettet euren Bruder oder nehmt euch der Sidequests an und verdient damit Geld. Nach den ersten paar Schritten in der grossen, weiten und unbarmherzigen Welt werden euch die ersten Gegner angreifen - meistens erscheinen die im Rudel und wollen euch an den Kragen. Da die Steuerung sehr simpel gehalten ist, dürftet ihr keine Probleme mit den schrägen Typen haben.

Final Fight - Streetwise
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Daniel Hanin

Final-Fight---Streetwise


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Daniel Hanin am 18 Apr 2006 @ 15:55
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