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FlatOut 2: Review

  Playstation 2 

Das erste Flatout erschien vor rund anderthalb Jahren und hatte doch mit so einigen Problemen zu kämpfen, was jedoch nicht heisst, dass der Spass damals auf der Strecke blieb. Ganz im Gegenteil. Vor allem Rennspiel-Fans, mit einem gewissen Drang zur Zerstörung, hatten ihre wahre Freude an dem Titel. Ob das auch beim zweiten Teil so ist, verraten wir euch in unserem Test.

Nach einem rasanten Intro, das euch schon mal auf das kommende Geschehen einstimmt, gelangt ihr ins Hauptmenü, wo ihr euch für einen Spielmodus entscheiden müsst. Um euch etwas einzufahren, solltet ihr zu Beginn erst einmal ein paar Einzelrennen absolvieren. So könnt ihr euch auch gleich mit der ziemlich schwammigen, dafür umso einfacheren Steuerung vertraut machen. Habt ihr eure ersten Siege eingefahren, seid ihr bereit für eine grössere Herausforderung. Eine solche findet ihr beispielsweise im Karriere-Modus, der zweifellos das Herzstück des Spiels darstellt. In drei verschiedenen Rennserien müsst ihr euch hier beweisen. Und wie das fast überall im Leben nun mal so ist, müsst ihr auch hier ganz unten anfangen. Mit einem sehr kleinen Startkapital solltet ihr euch also erst einmal einen etwas bescheideneren Wagen zulegen, der vor allem in Sachen Geschwindigkeit doch einiges zu wünschen übrig lässt. Nichtsdestotrotz müsst ihr immer wieder an diversen Rennen teilnehmen, um neue Herausforderungen freizuschalten und möglichst viel Geld zu verdienen, mit dem ihr euch entweder einen besseren Schlitten kaufen oder euer bisheriges Auto aufmotzen könnt. Dabei reichen die Upgrade-Möglichkeiten von neuen Reifen über bessere Bremsen bis hin zum Turbosatz. Optische Verschönerungen gibt es jedoch leider nicht.

Es geht hart zur Sache

Anders als bei gewöhnlichen Rennspielen, erhaltet ihr bei Flatout 2 nicht nur Geld für Siege, sondern auch für das Anrempeln und Ausschalten eurer Kontrahenten. Diese verhalten sich meist ganz realistisch und begehen auch schon mal den einen oder anderen Fehler oder drängen sich gegenseitig von der Strecke ab. Positiv aufgefallen ist neben der KI auch die Vielfalt der rund sechzig Strecken, die euch unter anderem durch hüglige Landschaften, Wälder und sogar Städte führen. Doch so verschieden die Strecken auch sind, haben sie doch alle etwas gemeinsam. Und zwar die unzähligen zerstörbaren Objekte, welche die Rennen erst so richtig interessant machen.

Stunts

Wer etwas Abwechslung vom gewöhnlichen Rennalltag sucht, für den hält Flatout 2 noch zwei weitere, äusserst spassige Spielmodi bereit. Einer davon enthält insgesamt zwölf verschiedene Stunt-Herausforderungen, die verrückter wohl nicht sein könnten. Grundsätzlich geht es hier immer darum, einen Crash-Test-Dummie bei voller Fahrt aus dem Auto auf oder durch irgendwelche Ziele zu schleudern. So müsst ihr einmal beispielsweise versuchen, diesen durch brennende Ringe zu befördern, während ihr ihn ein andermal auf eine überdimensionale Dartscheibe schiessen müsst. Sogar eine etwas andere Pokervariante haben die Entwickler ins Spiel integriert. Hier gilt es, den Crash-Test-Dummy auf eine riesige Wand voller Karten zu schmeissen. Dabei solltet ihr darauf achten, Karten der gleichen Farbe mit aufeinander folgenden Werten zu treffen, um möglichst viele Punkte zu kassieren.

FlatOut 2
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Tim Richter

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Tim Richter am 24 Jul 2006 @ 11:12
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