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FlatOut: Review

  Playstation 2 


Arcade Rennspiele sind schon seit den Spielhallenzeiten nicht mehr wegzudenken. Fans des Genres lieben es, ohne genaue Bremspunkte oder akribisches Lernen der Strecke einfach um die Kurven zu driften. Doch in der letzten Zeit sank die Zahl der Arcade Racer, während immer mehr Simulationen das Licht der Welt erblickten. Fans von schnellen Rennen und zahlreichen Drifts dürfen jetzt wieder aufatmen. Denn FlatOut schickt euch mitten in die Action!



Einzigartig - anders!

Wer bislang geglaubt hat nur brutale Shooter oder Actionspiele würden zensiert, der wird nun bei FlatOut eines besseren belehrt. Schon vor der Veröffentlichung des Titels stellte sich daher die brennende Frage, was es überhaupt an einem Rennspiel zu zensieren gibt. Nach wenigen Minuten des Spielens wird dann aber schnell klar, warum FlatOut anders ist als andere Rennspiele. Der Fahrer eures Fahrzeuges sitzt nicht einfach steift und fest am Lenkrad, sondern wird bei besonders schweren Karambolagen sogar aus dem Wagen geschleudert. Im deutschsprachigen Raum haben wir es daher nicht mit menschlichen Figuren zu tun, sondern müssen uns mit Crash Test Dummies begnügen.

Mehr als ein Rennspiel

Der Kernpunkt von FlatOut ist der Karrieremodus. Nachdem ihr euch für einen Wagen entschieden habt, könnt ihr euch auch schon den ersten Herausforderungen auf der Rennstrecke widmen. Wer möchte und genug Geld zur Verfügung hat, der darf vorher noch seinen Wagen aufrüsten. Im späteren Verlauf ist es dann auch möglich, sich einen komplett neuen Flitzer zu kaufen. Diese sind jedoch erst in den fortschreitenden Rennklassen verfügbar. Ihr startet im Bronze Cup, müsst um euer Preisgeld kämpfen und sobald alle Strecken mit dem dritten Platz oder besser abgeschlossen sind, könnt ihr weiter zum nächsten Pokal.

Die Rennstrecken selber sind durchweg sehr schön gestaltet und bieten eine gute Mischung aus kniffligen Kurven und schnellen Geraden. Dass die wenigsten Kurse dabei durch eine Sicherheitskontrolle des ADAC oder TÜV kommen würden, ist bei FlatOut nicht nur kein Problem, sondern durchaus erwünscht. Zwar bieten auch andere Rennspiele Baustellen auf den Kursen, doch dieser Funracer geht eine ganze Ecke weiter. Hier stehen schwere Bagger mitten auf der Strecke, gerne auch in engen und rutschigen Kurven. Generell ist die Auswahl von verschiedenen Streckentypen relativ hoch. Neben den Schotterpisten gibt es ausserdem noch anständig befestigte Rennstrecken oder komplette Schneelandschaften, wo an Bodenhaftung gar nicht mehr zu denken ist.

Doch die Rennen mit bis zu 7 Kontrahenten sind nicht das Einzige, was FlatOut zu bieten hat. Dazu gesellen sich noch weitere Minispiele, die ihr alleine oder gegen Freunde bestreiten könnt. Spätestens hier wird deutlich, wie makaber das Spiel im Grunde genommen ist. Neben einem Destruction Derby ähnlichen Modus, bei dem ihr versucht als letzter in einer Arena zu überleben, gibt es einen Haufen Spielmodi, bei denen euer Fahrer ganz schön leiden muss. Das geht vom Hochsprung, über Weitsprung, bis hin zum Dartwerfen und anderen Gemeinheiten. Die Modi sind nicht nur absolut ungewöhnlich für ein Rennspiel, sondern sorgen auch für frischen Wind und eine gesunde Abwechslung zwischen den Events.

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Admin am 10 Mrz 2005 @ 14:49
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