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Forbidden Siren 2: Review

  Playstation 2 

Vor rund zwei Jahren veröffentlichte Sony mit Forbidden Siren ein Survival-Horror-Spiel der etwas anderen Art. Anstatt das Schiessen, stand hier das Schleichen und taktische Vorgehen im Vordergrund. Eigentlich keine schlechte Idee. Wie so oft haperte es allerdings auch hier an der Umsetzung. Zu viele Macken hatte der Titel, um mit den ganz grossen Genrevertretern mithalten zu können. Ob die Entwickler beim zweiten Teil aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt haben, verraten wir euch in unserem Test.

Alles beginnt mit einer harmlosen Schifffahrt, die leider alles andere als planmässig verläuft. Denn urplötzlich wird die See stürmisch und verfärbt sich sogar blutrot. Schon bald wird das kleine Schiff mitsamt den Passagieren von den meterhohen Wellen förmlich verschlungen. Die Überlebenden stranden schliesslich auf einer Insel namens Yamijina, die ganz schön unheimlich ist. Das hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht, muss auch Mamoru Itsuki schnell feststellen, in dessen Haut ihr als Erstes schlüpfen werdet. Im Laufe des Spiels werdet ihr dann abwechselnd die Rolle diverser Charaktere übernehmen, die sich getrennt voneinander auf der mysteriösen Insel aufhalten. Schnell wird jedoch klar, dass sie alle etwas gemeinsam haben, das sie miteinander verbindet. Alles in allem ist die Story zwar ganz interessant, teilweise jedoch auch ganz schön verwirrend und ziemlich schwer zu verstehen. Daran ändert auch der so genannte Navigator nichts, auf dem ihr jeweils nicht nur die nächste Mission wählen könnt, sondern auch seht, welche Abschnitte miteinander in Verbindung stehen.

Achtung, Feinde!

Wer den ersten Teil gespielt hat, der wird sich auch bei Forbidden Siren 2 schnell zurechtfinden. Aber auch Neueinsteiger brauchen sich trotz der etwas gewöhnungsbedürftigen Steuerung keine Sorgen zu machen. Denn innerhalb der ersten Missionen erlernt ihr so gut wie alles, was ihr zum Überleben braucht. Etwas vom Wichtigsten ist dabei zweifellos, wie ihr ungesehen an Feinden vorbeischleichen könnt. Beginnt euer Gamepad zu rütteln, wisst ihr, dass ein oder mehrere Widersacher in eurer Nähe sind. Dann solltet ihr stets eure Taschenlampe ausschalten und euch nur noch in der Hocke fortbewegen. Selbst dann können euch eure Feinde jedoch entdecken, wenn ihr beispielsweise deren Laufwege falsch eingeschätzt habt. Nur gut, dass es, wie schon im ersten Teil, auch jetzt wieder die äusserst praktische Gegnersicht gibt, dank der ihr durch die Augen eurer Gegner sehen könnt. So könnt ihr jedoch nicht nur die Laufwege eurer Feinde studieren, sondern beispielsweise auch Codes von Schlössern herausfinden.

Forbidden Siren 2
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Tim Richter

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Tim Richter am 11 Jul 2006 @ 21:33
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