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Formula One 06: Review

  Playstation 2 

Wie jede Saison fragt man sich auch dieses Jahr wieder, wer denn nun Formel 1-Weltmeister wird. Fernando Alonso oder vielleicht doch Michael Schumacher? Dank Sonys neustem Werk Formula One 06 habt ihr diese Entscheidung, zumindest virtuell, jetzt selbst in der Hand. Was das Spiel, abgesehen von der offiziellen Lizenz, sonst noch so zu bieten hat, verraten wir euch in unserem Test.

Gleich zu Beginn müsst ihr euch erst einmal einen eigenen Fahrer erstellen, dessen Namen, Aussehen, Nationalität und Helm ihr selbst bestimmen dürft. Danach könnt ihr auch schon euer erstes Rennen in Angriff nehmen. Bevor ihr das tut, solltet ihr allerdings noch einen Blick auf die diversen Fahrhilfen werfen, die bei Formula One 06 standardmässig alle eingeschaltet sind. So braucht ihr eigentlich nur noch aufs Gas zu drücken, was Neueinsteigern durchaus zugute kommt, Profis hingegen gar nicht gefallen dürfte. Neben Brems- und Lenkhilfen, könnt ihr euch beispielsweise auch die Ideallinie sowie die Beschleunigungs- und Bremspunkte anzeigen lassen, was auch für erfahrene Spieler ganz nützlich ist.

Aktuelle Daten

Habt ihr die Einstellungen euren Bedürfnissen entsprechend angepasst, geht es ab auf die Rennstrecke. Am besten absolviert ihr erst einmal ein schnelles Rennen, um euch etwas einzufahren. Hier müsst ihr euch erst einmal für einen Fahrer und eine Strecke entscheiden. Wie schon erwähnt, dürft ihr euch hier dank offizieller Lizenz auf alle aktuellen Daten der laufenden Saison freuen. Also beispielsweise auch auf die drei neuen Teams Super Aguri F1 Team, Toro Rosso sowie Midland F1 Racing. Habt ihr eure Wahl getroffen, könnt ihr weiter auch noch die Renndauer, das Wetter und den Schwierigkeitsgrad festlegen.

Wo bleibt der Safety Car?

Jetzt geht's ab auf die Rennstrecke. Dabei werdet ihr schnell merken, dass die Entwickler es mit den Regeln nicht immer so genau genommen haben. So wird die Benutzung von Abkürzungen oder das Anrempeln von anderen Fahrern beispielsweise nicht mit einer Zeitstrafe an der Box, sondern lediglich mit einer kurzzeitigen Geschwindigkeitsreduktion bestraft. Auch ein Safety Car oder Frühstarts gibt es leider nicht. Was hingegen ins Spiel integriert wurde, sind Boxenstopps, die allerdings ziemlich unkonventionell ablaufen. Und zwar werden euch während des Stopps jeweils verschiedene Tasten angezeigt, die ihr so schnell wie möglich drücken müsst. Je zügiger ihr das macht, desto kürzer dauert der Boxenstopp. Dieses Minispielchen ist anfangs zwar noch ganz unterhaltsam, wird mit der Zeit allerdings ganz schön nervig. Nervig sind teilweise auch die computergesteuerten Gegner, deren Stärke sich zwar einstellen lässt, was jedoch nichts daran ändert, dass diese praktisch nie von der Ideallinie abweichen, was ziemlich unrealistisch ist. Nichts auszusetzen gibt es hingegen an der Steuerung sowie an den fünf verschiedenen Kameraperspektiven. Vor allem die beiden Cockpit-Ansichten vermitteln ein äusserst authentisches Fahrgefühl.

Rennwochenenden

Neben dem schnellen Rennen stehen euch noch vier weitere Spielmodi zur Verfügung. So gibt es beispielsweise noch ein Zeitrennen, wo die Uhr euer einziger Gegner ist. Dieser Modus eignet sich im Übrigen auch perfekt, um eine Strecke etwas näher kennen zu lernen oder sich auf ein kommendes Rennen vorzubereiten. Wem das zu langweilig ist, der hat auch die Möglichkeit, ein Grand Prix-Wochenende in Angriff zu nehmen und zwar mit allem, was dazugehört. Los geht's mit den drei freien Trainings, gefolgt vom Qualifying bis zum Rennen am Sonntag. Erfreulich ist hier vor allem, dass die neuen Qualifying-Regeln ebenfalls ins Spiel integriert wurden.

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Tim Richter

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Tim Richter am 06 Aug 2006 @ 08:16
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