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Full Auto 2 - Battlelines: Review

  Playstation 3 

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr mit eurer Karre durch die Stadt düst und vor euch so ein Bremser einfach nicht aufs Gas drückt? Ihr wollt ihn überholen, doch es geht nicht? Die Zeit verrinnt, ihr werdet immer angespannter und würdet ihn am liebsten von der Strasse schiessen? Dann seid ihr mit Segas Launch-Titel Full Auto 2: Battlelines genau richtig. Die Mischung aus rasantem Rennspiel und Shooter, dessen Vorgänger noch exklusiv für die Xbox 360 erschienen ist, bekam bei uns 7.5 Punkte. Der Nachfolger erschien nun für die PlayStation 3 und wir sagen euch, ob der Genremix auf der neuen Sony-Konsole was hergibt.

Das Szenario von Full Auto 2 könnte aus einem richtigen Trash-Movie stammen. Rennen fahren und dabei die Gegner abschiessen - klingt nach jeder Menge fetziger Action und zerbombter Umgebung. Ihr befindet euch in der Stadt Meridian-City, eine richtige Hightech-Zukunftsmetropole, in der das gesamte Netz der Exekutive am Boden ist. Wie im Hollywoodstreifen I, Robot werden wir von einer hohen künstlichen Intelligenz zum Retter auserwählt. In eurem voll bewaffneten Wagen stellt ihr euch den Ascendants gegenüber, die mit heftigen Autokämpfen und Rennen Schrecken und Chaos in der ansonsten idyllischen Stadt verbreiten. Das bedeutet nur eines: Hirn ausschalten, Vollgas und den Finger immer am Abzug!

Kennern des Vorgängers dürfte dieses Szenario bereits zu Genüge bekannt sein. Ihr könnt also das Hirn am Steuer ruhig einmal in den Leerlauf schalten, denn in Full Auto geht es vor allem um Spass und Action. Im Karrieremodus - welcher das Herzteil des Spieles ist - geht es im Grossen und Ganzen darum, sich von Mission zu Mission vorzuarbeiten um am Ende die Widersacher auszuradieren und wieder Friede ins Land zu bringen. Die einzelnen Missionen verlaufen dabei stets nach demselben Muster: Schalte eine Person oder mehrere aus, gewinne das Rennen oder unterbiete die Bestzeit. Euch dürfte schon aufgefallen sein, dass die Story eher Nebensache ist, der Ansporn immer weiter zu spielen ist die Tatsache, dass ihr immer mehr Waffen und Karossen freispielt. Diese dürft ihr dann im Arcade- oder Mehrspielermodus einsetzen. In diesen Modi könnt ihr entweder gegen die CPU selbst antreten oder ihr holt euch einen Kumpel und zeigt ihm im Splitscreen, wo der Hammer hängt. Dabei sucht ihr euch eine Arena aus und rammt und beschiesst alles, was sich bewegt. Ihr solltet aber auf jeden Fall als erstes ein paar Fahrzeuge samt Waffen freischalten, da Full Auto dann noch mehr Spass macht. Apropos Spass, gerade diese Modi machen vor allem mit menschlichen Widersachern noch um einiges mehr Spass. Tuning-Freaks werden zwar ein wenig enttäuscht sein, denn die fünfundzwanzig fiktiven Boliden können nicht gepimpt werden. Einzig die Lackierung und die Waffen können ausgewechselt werden.

Besser Allianz versichert

Es spielt keine Rolle, ob ihr euer Teufelsvehikel mit Maschinengewehren, Schrotflinten oder gleich mit Raketenwerfern bestückt, eure Gegner sollten eine verdammt gute Versicherung abgeschlossen haben. Solltet ihr einmal einfach nicht an einem Konkurrenten vorbeikommen, setzt ihr ein breites Grinsen auf und feuert alles auf ihn ab, was eure Auto hergibt. Was danach vom lieben Konkurrenten übrig bleibt, könnt ihr euch ja bildlich vorstellen. Wenn euch jedoch einmal einer am Heck klebt, aktiviert ihr einfach euren Nebelwerfer oder pflanzt ein paar Minen auf der Rennbahn. Wenn ihr so richtig aufdrehen wollt, aktiviert ihr den eingebauten Flammenwerfer und röstet die lästige Brut. Ihr besitzt zwar unendlich Munition - Präsident Bush würde sich freuen - aber dafür überhitzen die Waffen gerne einmal. Deswegen achtet immer auf die diesbezügliche Anzeige. Des Weiteren könnt ihr eh immer nur höchstens zwei Frontwaffen und eine Heckwaffe mit euch mitführen.

Full Auto 2 - Battlelines
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Daniel Hanin

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Daniel Hanin am 02 Apr 2007 @ 00:10
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