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Full Spectrum Warrior: Review

  Playstation 2 

Nachdem die Xbox-Gemeinde schon seit längerer Zeit durch die urbanen Gegenden taktieren darf, können sich nun endlich auch PS2-Zocker freuen. Die Rede ist von

Full Spectrum Warrior

, ein Titel, der von uns viel Lob erhielt und mit einem Award ausgezeichnet wurde. Kann das Spiel auch auf Sonys schwarzer Kiste überzeugen? Wir haben uns in den amerikanischen Tarnanzug gedrückt, die Waffen durchgeladen und nun die Antwort gefunden.



Irak war gestern

Obwohl der Irakkrieg noch lange nicht vorbei ist und uns tagtäglich Nachrichten über neue Opfer erschrecken, ist dieser Krieg in Full Spectrum Warrior schon abgehakt. Stattdessen kommt die Bedrohung von einem fiktiven Staat namens Zekistan her, wo sich Ex-Taliban und böse Iraker unter der Obhut des dortigen Diktators Al Afad eingenistet haben. Nun bildet Zekistan neue Terroristen in Lagern aus und es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis diese Bedrohung nicht mehr aufzuhalten ist. Aus diesem Grunde interveniert die NATO in Zekistan, um den Diktator Al Afad zu stürzen und die Terroristen zu eliminieren. Ihr übernehmt dabei die Rolle zweier kleiner Squads, welche zu militärischen Operationen in urbanem Gelände herangezogen werden. Die beiden Feuerteams, Alpha und Bravo, bestehen aus je vier Soldaten, welche allesamt natürlich verschiedene Fähigkeiten besitzen. Vom Gruppenführer, über den Gewehrschützen, bis hin zum Grenadier ist alles vertreten. Zudem findet ihr im Handbuch sämtliche Hintergrundinformationen zu den einzelnen Soldaten, was eine zusätzliche Identifizierung mit den Protagonisten möglich macht.

Auf in den urbanen Kampf!

Wer noch nie Full Spectrum Warrior gespielt hat, kommt um das ausführliche Tutorial nicht herum. Andernfalls scheitert man in der ersten Mission nämlich kläglich. In den Trainingseinheiten werden euch alle Feinheiten und Tricks gezeigt, damit ihr unverletzt durchs Krisengebiet marschieren könnt. Schon von Anfang an wird klar, dass die Deckung das A und O ist. Da ihr nicht selber laufen könnt, müsst ihr stets den ganzen Trupp von einer Stellung zur nächsten positionieren. Dazu müsst ihr den linken Analogstick zur gewünschten Stelle bringen und mit der X-Taste den Befehl zum Bewegen erteilen. Wer geglaubt hat, dass man wenigstens das Schiessen selber bewerkstelligen kann, sieht sich leider erneut getäuscht. Der Spieler kann lediglich den Befehl zum Sperr- oder Zielfeuer geben, jedoch nie selber Hand anlegen. Dadurch gewinnt das Spiel sehr an Taktik, da ihr euch nicht auf eure Treffersicherheit verlassen könnt, sondern stets eure Trupps richtig in Stellung bringen müsst, um voranzukommen. Wer durchs offene Gelände rennt, hat hier meistens schon verloren, denn es reicht nur ein Abschuss innerhalb eurer Teams, damit die ganze Mission abgebrochen wird. Doch dank der vielen Speicherpunkte sollte wenig Frust aufkommen.

Etwas enttäuschend ist, dass anfangs nur zwei verschiedene Schwierigkeitsgrade zur Verfügung stehen. Als Anfänger wird man daher einige Startschwierigkeiten haben, besonders wenn man nicht sehr taktisch fixiert ist. Dank des Kompasses geht jedoch wenigstens nie die Orientierung verloren. Ein blaues Dreieck signalisiert immer, wo ihr als Nächstes hin müsst und rote Dreiecke zeigen an, wo sich eure kampfunfähigen Soldaten befinden, falls sie denn angeschossen wurden.

Full Spectrum Warrior
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Can Baris

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Can Baris am 07 Jul 2005 @ 17:52
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