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Gauntlet - Seven Sorrows: Review

  Playstation 2 

Das gute alte Hack 'n' Slay-Spielprinzip ist auch zu Zeiten modernster Technik nicht ganz von der Mattscheibe wegzudenken. Gerade alte Nostalgietitel wie Gauntlet werden immer -meistens ohne Erfolg- in die dritte Dimension übertragen. Ob Gauntlet: Seven Sorrows dieses Mal eine Ausnahme ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Im antiken Zeitalter lebte ein mächtiger Kaiser, der vier unsterbliche Helden an seiner Seite hatte, die für ihn kämpften. Aus unerklärlichen Gründen versuchte dieser Kaiser zusammen mit seinen sechs Ratgebern, diesen Kriegern ihre Unsterblichkeit zu nehmen und ließ sie, ganz wie Jesus, an Kreuze schlagen. Schließlich kam der Kaiser zu Einsicht ob seines Verrates und machte seine Entscheidung rückgängig. Jetzt gilt es für die vier Helden des Kaisers, die sechs plötzlich böse gewordenen Ratgeber zur Strecke zu bringen. So macht ihr euch auf, um einmal mehr das Böse zu vernichten. Zu Beginn des Spiels dürft ihr euch einen der vier Helden als fortwährenden Charakter aussuchen. Zur Auswahl stehen ein Krieger, eine Walküre, ein Magier und ein Elf.

Natürlich hat jeder der Charaktere eine andere Spielweise. Na ja, zumindest, was die Animation betrifft. Tatsächlich können alle mehr oder weniger das Gleiche: Je eine Taste dient zum Stoßangriff, eine zum Streichangriff, eine löst einen Schlag aus, der Feinde in die Luft wirft und Nummer Vier aktiviert schließlich ein Distanzangriff. So ballert zum Beispiel der Magier tödliche Magiegeschosse auf seine Feinde und der Elf hält mit seinem übermächtigen Bogen aus der Distanz drauf. Natürlich lassen sich sämtliche Standardangriffe auch miteinander kombinieren, was aber selten nötig ist, da die meisten Feinde bereits nach einem Schlag zumindest auf den ersten beiden Schwierigkeitsgraden das Zeitliche segnen. Hinzu kommt noch die Möglichkeit, zu blocken und, wenn alles nichts mehr hilft, eine mächtige Spezialattacke auszuführen und den Bildschirm von allem Übel zu reinigen. Diese Sonderangriffe kosten allerdings Energie, die sich durch das Niederstrecken von Gegnern wieder auffüllt. Zwischendurch gibt's auch mal Pausen, wo ihr kleinere und simple Rätsel bewältigen oder den richtigen Weg suchen müsst.

Das Ganze hört sich in der Theorie eigentlich ganz abwechslungsreich an, ist aber in der Praxis sehr ernüchternd, denn die Kämpfe werden sehr schnell ganz schön langweilig und eintönig. Auch die Gegner sind nicht gerade einfallsreich und kommen meist nur wie blöde auf euch zugerannt und werfen sich eurem Schwert quasi vor die Füße. Nur gelegentlich habt ihr es mal mit ein paar Distanzkämpfern zu tun. Somit geht der Solospaß von Gauntlet bereits nach wenigen Spielminuten flöten. Selbst das Wechseln der Charaktere bringt kaum Neues, da sich wie bereits erwähnt die meisten Attacken gleich spielen und ähnliche Wirkungen besitzen, was sich auch auf das Ausführen von Combos bezieht.

Gauntlet - Seven Sorrows
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Daniel Hanin

Gauntlet---Seven-Sorrows


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Daniel Hanin am 12 Jul 2006 @ 16:17
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