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Genji: Review

  Playstation 2 

Der geschichtliche Hintergrund von Japan und den dazugehörenden Samurais war lange Zeit ein heikles Thema. Denn der Glauben und das Handeln der Japaner und vor allem der Samurai war und ist eines der Phänomene, die bis heute nicht wirklich gelüftet wurden. Mit Genji nimmt das neue Entwickler-Team Game Republic dieses Thema in Angriff. Ob dieses Unterfangen geglückt ist oder ob es sich hierbei nur um einen Klon von Onimusha handelt, erfahrt ihr in unserem Test.

Aus alt mach neu

Die neue Spieleschmiede beheimatet einige ehemalige Capcom-Mitarbeiter, welche unter anderem an Spielen wie Onimusha mitgearbeitet haben. Dass das Abkupfern von solchen Titeln nicht immer in einem Debakel enden muss, zeigt dieser Titel. Fans der Onimusha-Reihe werden sich dank ähnlichem Gameplay gleich wieder wie zu Hause fühlen.

Die Story hinter Genji entführt euch in das altertümliche Japan des dreizehnten Jahrhunderts. Zu dieser Zeit verliehen die magischen Steine, genannt Amahagane, ihren Trägern übermenschliche Kräfte. Diese wurden von den Generälen der Kriegerfamilie Heishi verwendet, welche die Herrschaft über das wunderschöne Land übernahmen. Da machtbewusste Menschen meist gegen den Willen der anderen handeln, leidet das Land unter der Führung. Nun soll die Bestimmung des jungen Kämpfers Yoshitsune sein, der Regierungszeit des Herrschers ein Ende zu setzen.

Das Kriegerpaar

Natürlich schlüpft ihr in die Rolle des Befreiers, welcher ebenfalls im Besitz eines Amahanages ist. Doch nur, wenn ihr alle Steine findet und für das Gute einsetzt, könnt ihr das Land vor dem drohenden Untergang retten. Bis es jedoch dazu kommt, müsst ihr euch jeder Menge fieser Gegner und angsteinflössender Endgegner stellen, wodurch ihr nach und nach an Stärke und Erfahrung gewinnt. Die harte Action wird nur selten durch kleinere Rätsel unterbrochen. Da die Steuerung sehr konventionell gehalten wurde, geht sie bereits nach kürzester Zeit in Fleisch und Blut über und ihr dürft verheerende Schwert-Combos entfesseln. Richtig impulsiv werden die Gefechte erst dann, wenn ihr die Kraft der Amahagane entfesselt. Mit jedem Treffer, den ihr landet, lädet sich die magische Leiste auf. Ist diese gefüllt, könnt ihr durch Druck auf die L1-Taste die Kraft der Steine aktivieren. Dadurch stellt sich eine Art Bullet-Time ein, die die Aktionen der Gegner verlangsamt. Lasst ihr nun die gegnerische Horde zuerst angreifen, könnt ihr durch den rechtzeitigen Druck auf die aufblinkende Taste einen schmetternden Angriff loslassen. Dies ist vor allem bei Bosskämpfen und extrem harten Gegenspielern ein willkommenes Feature.

Damit ihr gegen die Horde an Gegnern nicht alleine auf dem Schlachtfeld steht, gesellt sich bereits nach kurzer Spielzeit der starke Mönch Benkei zu euch. An vielen Orten im Spiel dürft ihr jederzeit zwischen den Beiden wechseln. Mit welchem Charakter ihr das Spiel jedoch spielt, liegt in eurem eigenen Ermessen. Während Yoshitsune wendig und sehr beweglich ist, kann Benkei vor allem durch harte Schläge punkten. An manchen Stellen im Spiel wird euch jedoch vom Programm ein Charakter aufgebunden. Auch in den Levels kann es manchmal von Vorteil sein, einen der Beiden zu steuern, denn an gewissen Stellen könnt ihr Items nur mit einem der Charaktere finden. Ausserdem werdet ihr immer wieder Türen finden, die nur Benkei öffnen kann. Das Wiederspielen der Levels macht also durchaus Sinn.

Genji
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Daniel Hanin

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Daniel Hanin am 14 Nov 2005 @ 06:58
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