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God of War (Reboot): Review

  Playstation 4 

Mit God of War geht Sonys erfolgreiche Serie rund um den mächtigen Krieger Kratos völlig neue Wege. Ob uns der Wandel gefallen hat, erfahrt ihr in unserem Test.

Alles beginnt mit einem Abschied

God of War setzt von Beginn an auf emotionale Momente, die für Gänsehaut sorgen und die Figuren sehr nahebringen. So begleiten wir Kratos und seinen Sohn bei einem Ausflug in die schneebedeckten Wälder, wo der Krieger seine Axt in den Stamm eines mächtigen Baumes rammt, um diesen zu Fall zu bringen. Fast lässig stemmt Kratos den gefällten Baum in die Höhe und trägt ihn zum nahe gelegenen Boot. Wenig später fahren Vater und Sohn den Fluss entlang und steuern direkt auf eine Holzhütte zu. Während Kratos den Baumstamm für das bevorstehende Ritual vorbereitet, folgen wir seinem Sohn Atreus ins Innere der Hütte. Dort liegt ein lebloser Körper aufgebahrt auf einer Art Altar, vollständig umhüllt von Bandagen. Nach einem sehr intensiven Moment der Stille, in dem Atreus im Kerzenschein bei der Verstorbenen verweilt, bei der es sich offensichtlich um seine Mutter handelt, erscheint Kratos' imposante Gestalt in der Tür, um den Leichnam auf seinen letzten Weg zu führen. Nachdem sich beide im Schein des Feuers von der Toten verabschiedet haben, fasst Kratos den Entschluss, mit seinem Sohn auf die Jagd zu gehen. Diese ersten Momente des Spiels haben uns direkt mitgenommen und in der Art und Weise ihrer Präsentation vollends überzeugt, sodass God of War bereits nach wenigen Spielminuten unsere volle Aufmerksamkeit hatte.

Erste Schritte

Während wir Atreus dabei beobachten, wie er sich als Jäger mit Pfeil und Bogen versucht, lernen wir die grundlegenden Spielmechaniken, um Kratos sicher durch die wunderschöne Landschaft bewegen zu können. Dabei machen wir uns unter anderem mit der Steuerung der Waffen vertraut und lernen, dass sich die mächtige Leviathan-Axt des Kriegers nicht nur als Nahkampfwaffe nutzen lässt, sondern auch als Wurfgerät. In den ersten Kämpfen mit angriffslustigen Waldbewohnern haben wir zudem die Chance, die Wucht der Axt kennenzulernen, mit der wir unsere Gegner wahlweise mit einem leichten schnelleren Angriff oder einem schwerfälligeren, dafür aber umso mächtigeren Schlag zerteilen können. An dieser Stelle lässt sich sagen, dass die temporeichen Kämpfe enorm viel Spaß machen. Man spürt dabei förmlich die Größe und die Stärke des Kriegers, der trotz seines mittlerweile fortgeschrittenen Alters äußerst beweglich ist. In den Nahkämpfen werden Erinnerungen an Titel wie DmC oder Mordors Schatten wach, deren Duelle eine ähnlich großartige Dynamik besitzen. Es ist im Übrigen auch möglich, gegnerische Angriffe zu blocken oder ihnen mit einer eleganten Rolle auf die Seite auszuweichen, was man Kratos bei seiner Statur nun wahrlich nicht zugetraut hätte.

God of War (Reboot)
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Daniel Walter

God-of-War-(Reboot)


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Daniel Walter am 26 Apr 2018 @ 10:43
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