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God of War - Ascension: Review

  Playstation 3 

Der Name Kratos dürfte Videospielern inzwischen bestens bekannt sein. Der Kriegsgott schnetzelt sich nun schon seit der PlayStation 2 quer durch die Antike und hat schon so manchen Bewohner des Olymps ins Jenseits geschickt. Jetzt dürfen die Spieler erfahren, wie der muskelbepackte Protagonist überhaupt zu seiner Stellung gekommen ist. Wir haben uns ins alte Griechenland begeben und sagen euch, ob God of War: Ascension als Prequel seine Daseinsberechtigung hat.

Die Furien sind los

Jeder muss mal klein anfangen, das gilt selbst für den blutrünstigen Kratos. Nicht immer war er der Kriegsgott. So gab es Zeiten, in denen er noch als General gedient und Heerscharen an Feinden über den Jordan geschickt hat. All das nur für den damaligen Kriegsgott Ares, doch die steil begonnene Karriere soll für Kratos alsbald ins Stocken geraten. All das passiert zu der Zeit, in der die Furien über die Lande ziehen. Das sind dunkle Geschöpfe, die sich auf das Finden und Quälen von Bluteidsverrätern spezialisiert haben. Der erste Koloss, der solch einen Verrat begann, wurde von den Furien dazu verdammt, seinen gigantischen Körper auf ewig als Gefängnis für andere Personen hergeben zu müssen. Wirklich nett sind diese Biester also nicht, und nun sind sie ausgerechnet hinter dem Spieler her.



Sie vernebeln den Verstand von Kratos und zeigen ihm immer wieder Dinge, die eigentlich nicht real sein können. Zum Beispiel seine lebende Familie. Zwischen Wahn und Blutdurst muss man sich nun einen Weg zur Wahrheit bahnen und begibt sich dabei auf den direkten Kurs, um selbst zum Kriegsgott zu werden. Das Spiel startet im erwähnten Gefängnis, ohne dabei grossartige Erklärungen für das Drumherum zu bieten. Man kämpft gewohntermassen gegen unwirkliche Geschöpfe und bekommt es zudem auch mit den zum Teil immer noch lebenden Mauern des Gefängnisses zu tun. God of War: Ascension beginnt wie so häufig episch und bietet damit einen guten Vorgeschmack auf die folgenden acht bis zwölf Stunden Spielzeit. Kratos kämpft für seine Flucht, doch soll es nicht allzu lange dauern, bis das Geschehen in die Vergangenheit schwenkt und damit aufzeigt, wie der Spieler überhaupt in dieses Gefängnis gekommen ist.

God of War: Ascension kommt als Prequel daher und möchte die Vorgeschichte der ersten drei Hauptteile erzählen. Angesichts dieser Prämisse wird man besonders zu Anfang ziemlich im Regen stehen gelassen. Keine Frage, die bewegten Bilder während der Zwischensequenzen sind toll, und auch die deutsche Synchronisation kann überzeugen. Doch bis die Handlung an Fahrt aufnimmt, vergehen gut und gerne fünf Stunden. Dazu kommt noch, dass sich der gesamte Plot recht unspektakulär gibt. Es ist nett, die eine oder andere neue Information zum zugegeben recht einseitigen Charakter zu erhalten, doch hätte man dafür nicht ein komplett neues Abenteuer auf die Beine stellen müssen. Wer den Titel also nur wegen der Handlung spielen möchte, wird zumindest ein wenig enttäuscht sein.

God of War - Ascension
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Daniel Dyba

Tags:
Kratos

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Daniel Dyba am 12 Mrz 2013 @ 19:06
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