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Gran Turismo 5 - Prologue: Review

  Playstation 3 

Bis zum Release von Gran Turismo 5 dauert es bekanntlich noch über ein Jahr. Um die lange Wartezeit bis dahin zumindest ein bisschen zu verkürzen, wurde glücklicherweise bereits jetzt eine Prologue-Version des Spiels veröffentlicht, welche zum stolzen Preis von rund 60 Franken, also knapp 40 Euro, verkauft wird. Schliesslich handelt es sich dabei im Grunde genommen lediglich um eine etwas umfangreichere Demoversion. Ob sich der Kauf trotzdem lohnt, verraten wir euch in unserem Review.

Bevor ihr eure Rennkarriere in Gran Turismo 5 Prologue starten könnt, müsst ihr euch erst einmal einen fahrbaren Untersatz besorgen. Allzu hohe Ansprüche solltet ihr an diesen jedoch nicht stellen, da euer Budget zu Beginn doch ziemlich stark begrenzt ist. Mehr als ein Mittelklassewagen, wie der VW Golf oder der Renault Clio, liegt am Anfang also nicht drin. Insgesamt beinhaltet das Spiel über 70 verschiedene Fahrzeuge von namhaften Herstellern, zu denen unter anderem auch BMW, Mercedes, Mazda und Honda zählen. Ausserdem hat sich Sony erstmals die teure Ferrari-Lizenz gesichert, dank der ihr nun auch im letztjährigen Formel 1-Boliden der Roten Platz nehmen dürft. Der Fuhrpark lässt also wahrlich kaum Wünsche offen. Ganz im Gegensatz zur Streckenauswahl, die mit gerade mal sechs verschiedenen Kursen, zu denen unter anderem auch der berühmte Suzuki Circuit, der Fuji Speedway sowie der Daytona International Speedway zählen, ziemlich spärlich ausgefallen ist. Zwar kann man alle Strecken auch spiegelverkehrt fahren, was allerdings auch nicht gänzlich über die viel zu geringe Auswahl hinwegtäuschen kann.

Gran Turismo 5 - Prologue Bild

Rennkarriere

Habt ihr euch für ein Gefährt entschieden, könnt ihr damit sofort auf die Rennstrecke. Lizenzen braucht ihr bei Gran Turismo 5 Prologue im Gegensatz zum Vorgänger also nicht mehr zu erwerben. Trotzdem müsst ihr eure Karriere zwangsläufig in der C-Klasse starten und euch dann Schritt für Schritt hocharbeiten. Denn erst wenn ihr alle zehn Rennen innerhalb einer Klasse erfolgreich abgeschlossen habt, wird die nächst höhere Stufe freigeschaltet. Dabei werdet ihr oft nicht darum herum kommen, ein Rennen mehr als einmal in Angriff zu nehmen, um Geld für den nächsten Autokauf zu sammeln, ohne den ihr meist gar nicht am nächsten Event teilnehmen könnt. Habt ihr schliesslich die höchste Stufe, die so genannte S-Klasse, erreicht, dürft ihr endlich nach Lust und Laune an euren Boliden herumschrauben, um diese optimal an die jeweilige Strecke anzupassen. Von der Federung über die Reifen bis hin zur Aerodynamik lässt sich an den Fahrzeugen wirklich so gut wie alles verändern. Schade nur, dass die umfangreichen Tuning-Optionen nicht schon viel früher verfügbar sind.

Neben den gewöhnlichen Rennen erwarten euch im Laufe eurer Karriere auch noch spezielle Herausforderungen, welche stark an die Project Gotham Racing-Serie von Microsoft erinnern und selbst Profis alles abverlangen werden. Das ändert jedoch auch nichts daran, dass erfahrene Spieler den Karriere-Modus bereits nach wenigen Stunden durchgezockt haben werden. Glücklicherweise haben die Entwickler zusätzlich noch einen Arcade-Modus ins Spiel integriert, in dem ihr neben gewöhnlichen Rennen auch ein paar sehr anspruchsvolle Drift-Wettbewerbe absolvieren könnt. Geld bekommt ihr dafür allerdings keines, so dass die Motivation schnell gegen Null sinkt.

Gran Turismo 5 - Prologue
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Tim Richter

Tags:
Spec III

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Tim Richter am 16 Apr 2008 @ 11:31
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