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Gran Turismo Sport: Review

  Playstation 4 

Mit Gran Turismo Sport wartet eine weitere Rennsimulation auf alle PS4-Spieler. Wie sich der neueste Ableger der legendären Reihe geschlagen hat, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Findet eure Spielvariante

Die Auswahl an Spielmodi sollte für jeden Geschmack etwas bereithalten. So können wir uns über den Arcade-Modus ohne Umwege ins Spielgeschehen stürzen und uns im Einzelrennen mit der KI oder im Zeitfahren mit der Uhr messen. Das Drift-Rennen bietet uns darüber hinaus die Chance, unsere Fähigkeiten beim Kurvenfahren auf die Probe zu stellen. Hier erhalten wir Punkte für einen gelungenen Drift in den angezeigten Bereichen – je länger dieser andauert, desto besser fällt die Wertung aus. Wer ein komplett individuelles Rennen bestreiten möchte, kann dies im Rahmen des Benutzerrennens tun. Hier lassen sich nicht nur Rundenzahl, Zeitlimit und die Anzahl der KI-Gegner festlegen, sondern auch Optionen wie Benzinverbrauch, Reifenverschleiß oder Fahrzeugschaden an- oder abschalten. Es kann außerdem reguliert werden, wie groß der Einfluss einer nassen Fahrbahn oder der Berührung der Fahrbahnbegrenzung auf das Fahrverhalten der Autos ist. Dadurch ist es möglich, ein Rennen auf einer beliebigen, freigeschalteten Strecke mit den favorisierten Einstellungen zu bestreiten, wodurch sich jeder entsprechend der eigenen Vorlieben ins Renngeschehen stürzen kann. Egal, für welche der Spielvarianten wir uns entscheiden, wir haben vor dem Start jedes Rennens stets die Wahl, zu welcher Tageszeit dieses stattfinden soll. Die Auswahlmöglichkeiten sind hier sehr vielfältig, sodass wir sowohl im Morgengrauen als auch mitten in der Nacht starten können. Das Wetter selbst kann leider nicht angepasst werden, sodass wir immer auf die vorherrschenden Witterungsverhältnisse zurückgreifen müssen, die bei jeder Tageszeit angegeben sind.

Ergänzend hierzu stehen uns verschiedene Online-Spielmodi zur Wahl. So dürfen wir an öffentlichen Rennen und Meisterschaften teilnehmen und können zudem auf eine große Lobby zurückgreifen, die sich entsprechend der eigenen Wünsche filtern lässt. So finden wir schnell das passende Spiel, egal, ob wir ein Rennen bestreiten, an einem Training teilnehmen oder uns im freien Fahrmodus austoben möchten. Dank vorhandener Filter können wir nicht nur Spiele in unserer Region finden, sondern die gehosteten Rennen außerdem nach Spielertyp oder Fahrzeugkategorie sortieren. Dies stellt sicher, dass wir es nicht mit einem übermotivierten Ehrgeizling zu tun bekommen, wenn wir einfach nur aus Spaß ein paar Runden drehen möchten.

Good old times

Ein besonderes Highlight, das uns beim Testen sehr begeistert hat, ist der Splitscreen-Modus, der Duelle an einer Konsole ermöglicht. Was früher eigentlich zur Standardausstattung von Rennsimulationen jeder Art gehörte, ist heute leider Mangelware geworden. Glücklicherweise haben wir in Gran Turismo Sport die Möglichkeit, wie in guten alten Zeiten gegen einen Freund anzutreten. Leider lassen sich keine KI-Fahrzeuge hinzuschalten, was bei stark unterschiedlichen Fähigkeiten der Spieler dann doch zu recht einseitigen Partien führt. Dennoch machen die Offline-Duelle mit vertikalem Splitscreen wirklich Spaß, auch wenn sie vom Umfang her lediglich als Dreingabe zu verstehen sind. Wer eine VR-Brille sein Eigen nennt, kann sich darüber hinaus auf eine VR-Tour freuen, die ebenfalls Teil des Arcade-Menüs ist.

Hurra, eine Kampagne – oder doch nicht?

Das Hauptaugenmerk des Spiels liegt aber auf der Kampagne, die in drei Kategorien unterteilt ist, nämlich "Fahrschule", "Missionen" und "Streckenerfahrung". Die Überschrift Kampagne passt aber eigentlich nicht so richtig, denn anstatt einer Karriere, die in irgendeine Art von Zusammenhang gesetzt wird, erwarten uns lediglich aneinandergereihte Herausforderungen der unterschiedlichsten Art. Dies ist nicht unbedingt etwas Schlechtes, unter "Kampagne" versteht man dann in der Regel aber doch etwas anderes. Die Fahrschule, die gerade für Neulinge eine feine Sache ist, führt uns in die grundlegenden Spielmechaniken ein. So lernen wir nicht nur das Beschleunigungs- und Bremsverhalten verschiedener Autos auf unterschiedlichen Strecken kennen, sondern müssen außerdem Haarnadelkurven meistern sowie bestimmte Streckenabschnitte innerhalb einer vorgegebenen Zeit absolvieren. Damit es nicht langweilig wird, gibt es pro Herausforderung eine Gold- Silber- und Bronze-Vorgabe, die wir knacken können. Der Fahrschulmodus an sich ist noch einmal in verschiedene Schwierigkeitsstufen unterteilt, die es nacheinander zu bestehen gilt, wodurch ihr für längere Zeit beschäftigt sein solltet. Einen zusätzlichen Anreiz bieten die Fahrzeuge, die wir mit unseren Leistungen in der Fahrschule freischalten können. Darüber hinaus sammeln wir in jedem Spielmodus Erfahrungspunkte, mit denen wir in der Stufe aufsteigen. Auf diese Weise lassen sich nach und nach weitere Strecken nutzen.

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Daniel Walter

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Daniel Walter am 26 Okt 2017 @ 10:59
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