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Gravity Rush 2: Review

  Playstation 4 

Die Schwerkraft einmal hinter sich lassen und einfach abheben? Das geht nicht nur mit einem Flugzeug. Zumindest, wenn man sich in virtuellen Welten bewegt und ein Spiel wie zum Beispiel Gravity Rush 2 sein Eigen nennt. Der Nachfolger zum beliebten PlayStation-Vita-Titel will die Serie konsequent fortsetzen. Wir haben uns mit Protagonistin Kat in das frische Abenteuer geworfen.

Zeit zum Abheben

Neue Spielemarken werden heutzutage recht selten hervorgebracht. Umso mehr wurde seinerzeit der Titel Gravity Rush aufmerksam beäugt. Bereits im Jahre 2012 erschien das von Sony hergestellte Action-Adventure für die PlayStation Vita. Vor Kurzem rückte die Marke dann wieder in den Fokus, als vom Erstling eine überarbeitete Version für die heimische Konsole auf den Markt gebracht wurde. Sicherlich auch ein Schachzug, um das Setting einer breiteren Masse vorzustellen, schließlich will man mit dem Nachfolger ebenfalls positive Zahlen erwirtschaften. Gravity Rush 2 verlässt nun den Handheld-Sektor und erscheint damit direkt für die PlayStation 4.

Die Wurzeln des Erstlingswerks werden damit aber mitnichten mit Füßen getreten. Ganz im Gegenteil, denn das Spielgefühl fühlt sich bereits nach wenigen Momenten heimisch an. Dies mag besonders auch an der Tatsache liegen, dass Hauptcharakter Kat wieder mit an Bord ist. Doch dieses Mal geht der Einstieg ein wenig anders vonstatten, denn zu Beginn muss der Spieler ohne die besonderen Kräfte der Protagonistin klarkommen. Während einer missglückten Mission wird Kat nämlich von ihrer geliebten Katze Dusty getrennt, und Spieler des ersten Teils wissen bereits, dass der Stubentiger für die Gravitationskräfte des Spielers verantwortlich ist. Ohne diese Begabung ist Kat im Sturm, der zum Start des Geschehens auftritt, daher völlig hilflos.

Gravity Rush 2 Bild
Zum Glück wird sie von einer hilfsbereiten Dame gerettet, die sie zu ihrem fliegenden Dorf bringt. Dort hat die Retterin eine Gemeinschaft gegründet, die mit harter Hand geführt wird. Das merkt auch Kat, die zu Beginn als Dank für die Rettung so manch einen nervigen Botengang zu erledigen hat. Damit gestaltet sich der Einstieg, der von Charaktereinführungen und Tutorials begleitet wird, relativ spannungs- sowie abwechslungsarm. Da braucht man dann doch schon ein wenig Geduld, bis die Action endlich losgeht. Dies geschieht erst, als Kat ihre Katze wiedertrifft und sie somit ihre alten Fähigkeiten wiedererlangt. Damit kann sich Kat innerhalb der neuen Gemeinschaft natürlich wesentlich besser beweisen. Aber auch mit ernsteren Problemen sehen sich die Heldin und ihre neuen Freunde konfrontiert.

Auch wenn die Handlung am Anfang ein wenig zäh und langweilig wirken mag, legt der rote Faden mit der Zeit an Spannung zu. In Sachen Inszenierung haben sich die Macher abermals an die Gegebenheiten des ersten Teils gehalten. Daher darf man keine riesigen Zwischensequenzen erwarten, in denen die Handlung näher ausgeführt wird. Die allermeisten Dialoge werden in Comicstrips angezeigt, die zum Teil auch animiert sind. Das wirkt auf der Konsole zwar zunächst ein wenig befremdlich, doch aufgrund der hohen Zeichenqualität bekommt man durchaus was fürs Auge geboten. Die Sprachausgabe erfolgt derweil in der japanischen Originalsprache.

Gravity Rush 2
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Daniel Dyba


Daniel Dyba am 13 Mrz 2017 @ 19:58
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