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Guitar Hero II: Review

  Playstation 2 

Musikspiele waren zu Zeiten von Amplitude noch witzige Spiele für Randgruppen. Doch spätestens seit Singstar sind gerade diese Games eine gute Unterhaltung für jedermann. Sogar auf Partys wird fleissig musiziert, bis der Arzt kommt. Seit Guitar Hero wird jedoch kein Gamepad oder Mikro mehr benötigt. Stattdessen dürfen Spieler mit einer kleinen Gitarre selber voll in die Tasten greifen. Das Spektakel geht nun endlich in die zweite Runde. Also aufgepasst!

Guitar Hero 2

rockt die Hütte!

Aus Wohnzimmer mach Tonstudio

Das Prinzip von Guitar Hero ist kurz und schnell erklärt: Ihr habt eine Plastikgitarre mit fünf farbigen Tasten und einem Schalter zum Anschlagen und müsst dafür sorgen, dass ihr jeweils zum richtigen Zeitpunkt die richtige Tastenkombination drückt. Fertig! Was sich nach einem kurzen Minispiel anhört, entfaltet sich sehr schnell zu einem absoluten Suchtspiel, das für Ewigkeiten fesseln kann. Denn einfaches Schramm-Schramm sucht ihr hier vergebens. Stattdessen geht es darum, jeden Song auf möglichst jeder Schwierigkeitsstufe zu meistern. Wer diese Herausforderung schafft, darf sich wahrlich als Guitar Hero bezeichnen.

Der Einstieg in das Spiel geht zügig vonstatten. Nach einem kurzen Einführungsvideo, das euch sofort in die schrille comichafte Atmosphäre des Spiels einführt, könnt ihr das Training oder ein schnelles Spiel in Angriff nehmen. Gerade Anfänger sollten sich jedoch unbedingt den Übungsmodus genauer anschauen. Die drei kurzen Tutorials zeigen euch, wie ihr die Gitarre grundsätzlich bedient, was euch die diversen Anzeigen sagen möchten und geben euch Tipps mit auf den Weg, wie ihr auch schwierigere Passagen etwas leichter überstehen könnt. So habt ihr schon nach wenigen Minuten ein paar Mal in die Tasten gehauen und könnt euch an schnellere Notenfolgen wagen.

Viel wichtiger ist jedoch der richtige Trainingsmodus. Hier dürft ihr euch einen Song auswählen und dann weitere Einstellungen vornehmen. Darf es der gesamte Song sein, oder nur ein bestimmter Abschnitt davon? Auf welcher Schwierigkeitsstufe soll das Stück gespielt werden und wie schnell soll das Band laufen? Besonders der letzte Punkt ist ein wahrer Schatz und bringt das Spiel näher an das reale Musizieren heran als jemals zuvor. Wie beim richtigen Üben eines Songs könnt ihr also langsam anfangen, um die nötigen Fingerbewegungen drauf zu haben und dann langsam aber sicher das Tempo immer weiter erhöhen. Wenn dann am Ende die Noten alle stimmen und eure Finger noch keine Knoten haben, dann seid ihr auf dem richtigen Weg.

Natürlich wollt ihr nicht nur die ganze Zeit üben, sondern auch die Bühnen dieser Welt zum Toben bringen. Dazu ist erst einmal eine eigene Band notwendig, was genau wie im Vorgänger einfach mit eurem Benutzerprofil verknüpft ist. Einfach den Bandnamen eintippen und schon kann es losgehen. Zur Auswahl stehen euch diesmal elf Charaktere, von denen drei erst freigeschaltet werden müssen. Natürlich wurde auch musikalisch ordentlich aufgerüstet, denn alleine die regulären Songs im Karrieremodus wurden auf insgesamt vierzig aufgestockt. Dazu kommen noch etliche Bonussongs, die ebenfalls erst eingekauft werden müssen.

Guitar Hero II
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Benjamin Boerner


Guitar-Hero-II


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Benjamin Boerner am 28 Nov 2006 @ 14:45
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