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Guitar Hero: Review

  Playstation 2 

Videospiele schlagen schon seit geraumer Zeit neue Wege ein, um ein breiteres Publikum zu erreichen. Sei es nun EyeToy, Sing Star oder Buzz. All diese Spiele bieten tollen Partyspass mit interessanter Zusatzhardware. Nun steht uns ein neues Spiel ins Haus, das mit einem aussergewöhnlichen Controller daherkommt und die heimischen Wohnzimmer so richtig zum Wackeln bringen soll. Hobby-Rocker dieser Welt, vereinigt euch, in

Guitar Hero

seid ihr der Star!

Vergesst die Luftgitarre

Der Eine oder Andere von euch wird sich vielleicht an das Spiel Amplitude erinnern, das im Jahre 2003 das Licht der Welt erblickte und enorm gute Wertungen einheimsen konnte. In diesem Spiel ging es eigentlich nur darum, auf einer Bahn mit insgesamt fünf Spuren zur richtigen Zeit mit der richtigen Taste die auf dem Bildschirm angezeigten Noten zu treffen. Je nach Erfolg oder Misserfolg veränderte sich der Song. Hattet ihr beispielsweise die Spur für den Gesang nicht getroffen, so verstummten auch tatsächlich die Vocals.

Guitar Hero greift dieses Spielprinzip nun wieder auf und hebt es gleichzeitig auf die nächste Stufe. Dabei wurden auch spielerisch ein paar Details verändert. Die auffälligste Neuerung ist jedoch zweifelsohne der mitgelieferte Controller. Anstatt mit dem handelsüblichen Dual Shock 2-Gamepad zu spielen, liefert Guitar Hero die passende Gitarre gleich mit. Jawohl, der Karton ist riesig und den meisten Platz nimmt tatsächlich der Nachbau einer Gitarre weg, die zwar etwas kleiner als eine Echte ist, aber dennoch sehr gut in der Hand liegt. Natürlich findet ihr keine echten Saiten an dem guten Stück. Stattdessen befinden sich am Griffende fünf farbige Tasten. Diese müsst ihr drücken, um eine bestimmte Note überhaupt spielen zu können. Anschlagen könnt ihr diese Note dann mit einer kleinen Wippe. Diese kann sowohl nach oben als auch nach unten gedrückt werden, wodurch der Anschlag der Saiten simuliert wird. Die Steuerung geht damit rasend schnell in Fleisch und Blut über. Komplizierte Tastenkombinationen gibt es nicht. Einfach mit der linken Hand die Noten oder Akkorde auswählen und mit der rechten Hand den Ton erzeugen.

Erste Berührungen

Beim ersten Start des Spiels müsst ihr zunächst einmal eine Band anlegen. Der Bandname dient lediglich als Benutzerkonto und hat keine kritische Bedeutung. Sämtliche Menüs im Spiel sind so angelegt, dass sie ohne weiteres mit den Tasten rauf und runter bedient werden können. Somit habt ihr auch mit der Gitarre keine Probleme beim Navigieren. Im Hauptmenü findet ihr die fünf Punkte Karriere, Schnelles Spiel, Multiplayer, Tutorial und die Optionen. Die Optionen sind allerdings eher mager, denn hier könnt ihr lediglich an der Lautstärke etwas tunen und, was nicht ganz unwichtig ist, die Gitarre auf den Linkshändermodus umschalten. In diesem Fall dreht das Spiel dann die Farben und Noten um, damit auch Linkshänder möglichst komfortabel spielen können.

Gerade für Einsteiger bietet sich das Tutorial an, was die Grundlagen des Spiels kurz und spielerisch erklärt. Apropos Grundlagen: Anders als bei Amplitude gibt es bei Guitar Hero nicht mehr verschiedene Spuren. Wieso auch? Schliesslich spielt ihr eine Gitarre in einer Band. Da wird auch nicht zwischendurch zum Bass oder zum Schlagzeug gewechselt. Stattdessen müsst ihr nun auf einer Spur mit bis zu fünf Noten klar kommen, was besonders dann schwierig ist, wenn man bedenkt, dass ihr beim Gitarrespielen eigentlich nur vier Finger pro Hand zur Verfügung habt. An dieser Stelle eine kurze Ansprache an alle echten Gitarristen da draussen: Nein, Guitar Hero lässt sich natürlich nicht mit einer echten Gitarre vergleichen. Das Spielprinzip ist stark vereinfacht und gleichzeitig so unterschiedlich, dass auch echte Gitarrenspieler eine gewisse Einarbeitungszeit benötigen. Guitar Hero ist ein Spiel für jeden. Auch solche, die sonst eher keine Ahnung von Musikinstrumenten haben.

Guitar Hero
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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 11 Jun 2006 @ 16:41
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