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Gungrave Overdose: Review

  Playstation 2 

Ihr seid auf der Suche nach einem intensiven und actiongeladenen Titel? Dann solltet ihr einmal einen kurzen Blick ins Land der aufgehenden Sonne werfen. Um euch jedoch die teuren Importkosten zu sparen, hat das Unternehmen Mastiff eines der intensivsten Spielerlebnisse überhaupt lokalisiert und hier zum Verkauf angeboten. Gungrave Overdose ist der Nachfolger von Gungrave und bietet einiges mehr. Ihr habt Lust auf Tausende von Kugeln, die ihre Gegner nur so zerfetzen? Eure Umgebung stört euch und ihr wollt sie in ihre Einzelteile zerlegen? Dann seid ihr bei Gungrave Overdose genau richtig. Lest in unserem Test, wie wir die Metzeljagd fanden und was sich genau hinter dem Titel Overdose verbirgt.



Der Titel bietet am Anfang sofort eine Warnung für Epileptiker und dies sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Um der Gegnerschar standzuhalten, muss man lediglich die Viereck-Taste so oft drücken, bis fast der Finger abfällt. Mit dieser Taste werden die Gegner mit Tausenden von Kugeln durchlöchert. Die Action wird in verschiedenen Gegenden abgehalten, die von zerstörerischen Gegenständen nur so wimmeln. Da wäre zum Beispiel ein Supermarkt, der von Kästen und Mauern bespickt ist, und eure Gegner kommen von allen Seiten. Um nicht als Gegrilltes zu Enden, ballert man wild um sich und zerstört eine Ablage nach der anderen. Nachdem alles dem Erdboden gleichgemacht wurde, fühlt man sich dezent an die Lobby von The Matrix zurückerinnert - alles liegt in Trümmern. Genau wie in dem Film gibt es auch bei Gungrave Overdose eine Anzahl von Helden, genauer drei an der Zahl.

Im originalen Gungrave spielte man einen Helden mit dem Namen Beyond the Grave, von seinen Freunden einfach Grave genannt. Ein Untoter, der am liebsten mit seinen zwei Handwaffen die Umgebung unsicher machen würde. Um im Nahkampf nicht ganz nackt dazustehen, besitzt er auch noch einen Sarg, mit dem er den Gegnern die Hölle heiss macht. Im aktuellen Teil ist er auch wieder mit von der Partie, bringt aber noch zwei weitere Kumpane mit. Namentlich sind das Rocketbilly Redcadillac (kurz RB) und Juji Kabane. Grave trifft die beiden am Beginn des Spiels. Die Ziele sind dieselben, bieten aber ein unterschiedliches Spielerlebnis. Wo Grave die beiden Feuerwaffen und den Sarg hat, haben Juji und RB dieselben Attacken, die sich trotzdem ein wenig unterscheiden. RB schiesst mit seiner Elektrogitarre und geht damit auch in den Nahkampf. Juji hingegen hat einige Handfeuerwaffen, aber seine besonderen Fähigkeiten liegen in den beiden Schwertern, die er mit sich trägt. Damit man gegen die gigantischen Gegnermassen den Hauch einer Chance hat, kann man die Waffen der drei auch aufladen und somit einen grösseren Schaden anrichten. Ausserdem gibt es noch einen Angriff, der alles in der Nähe zerstört. Diesen kann man mit den sogenannten Beats aufladen. Selbige gibt es, wenn man die Umgebung oder die Gegner zerlegt.

Gungrave hatte zu Beginn sofort vier Arten dieser speziellen Attacken. In Overdose muss man sich die drei jedoch erst verdienen. Dies geschieht wie folgt: Am Ende jedes Levels bekommt man Punkte gutgeschrieben. Diese Teilen sich in verschiedene Kategorien auf: Wie schnell man einen Level beendet hat, wie viele Gegner man ins Reich der Toten geschickt hat, wie viel Leben verbraucht wurde, und einige andere. Hat man hier besonders gut abgeschnitten, erhöht sich die Chance, eine der drei Attacken zu erhalten. Kurz gesagt: Je mehr Gegner ihr killt, desto schneller erhaltet ihr die Attacken. Die Namen der Spezialattacken sind von Charakter zu Charakter unterschiedlich. Im Grunde sind sie aber gleich. Attacke Nummer 1 verhält sich wie folgt: Ihr feuert ein panzerfaustähnliches Geschoss ab und zerstört nicht nur die Umgebung, sondern auch die Feinde, die sich in der Nähe befinden.

Gungrave Overdose
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Daniel Hanin

Gungrave-Overdose


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Daniel Hanin am 12 Sep 2005 @ 09:26
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