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Heavenly Sword : Review

  Playstation 3 

Seit unserem Vorschau-Bericht sind nun schon einige Wochen ins Land gezogen. Viel ist seit dem geschehen. Eine auserlesene Fraktion von GBase-Schreiberlingen zog es nach Leipzig zur Games Convention, auf unserer Website wurden ein Blog integriert und zahlreiche Sektionen den Zeichen der Zeit angepasst. Ausserdem infizierte ein sagenumwobener Rock Band-Virus unseren Metal-Experten Ettore Trento.

Einiges getan hat sich allerdings nicht nur bei uns, sondern auch bei Ninja Theorys Heavenly Sword für die PlayStation 3. In unserer Vorschau wurde ja einiges am Titel bemängelt. Seitdem erhielten wir von Sony noch zwei weitere Versionen des Spiels, wobei dieser Test auf der letzten erhaltenen Fassung basiert. Was genau sich beim Spiel getan hat und ob es letzten Endes doch noch reicht, um Kratos von seinem wohl verdienten Metzel-Thron zu stossen, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Die Legende vom himmlischen Schwert

Einst, die Welt ward erschüttert von einem machtgierigen, blutrünstigen Warlord, stieg ein himmlischer Krieger auf die Erde hinab. In seiner Hand hielt er eine von Licht erfüllte Klinge. Sein Vorhaben: Dem finsteren Treiben des Tyrannen ein Ende zu setzen. Es kommt zu einer finalen Konfrontation zwischen Gut und Böse. Natürlich siegt das Gute. Der himmlische Krieger verschwindet im Nichts und hinterlässt der Welt das namensgebende Heavenly Sword.

Angetrieben von Neugier und einer Spur Wahnsinn schnappte sich ein namenloser Kämpfer das Schwert und wurde eins mit ihm. Doch nicht ohne Konsequenzen. Das Schwert machte ihn zwar mächtig, nährte sich allerdings von seiner Lebensenergie und beraubte ihn schlussendlich seiner Kräfte.

Wohlwissend, dass dies jedem geschehen wird, der sich diesen himmlischen Schwertes annimmt, versuchte jeder, sich die Klinge unter den Nagel zu reissen. Bis eines Tages die Karawane eines herumziehenden Volkes dem Unheil ein Ende bereitete, das Schwert wohl behütet bei sich aufnahm und es vor neugierigen Blicken schützte. Diesem Volk gehört auch die Heldin des Spiels an, die auf den wohlklingenden Namen Nariko hört. Soweit die Vorgeschichte des Spiels.

Fulminanter Einstieg

Der Einstieg ins Spiel kann man getrost als gelungen bezeichnen. In den ersten paar Sekunden wird man, ohne sich durch all zu viele Textboxen klicken zu müssen, unkompliziert ins Spiel und dessen Steuerung eingeführt und bekommt schon mal einen ersten Vorgeschmack auf das ziemlich tiefgründige Kampfsystem von Heavenly Sword. Die Festung von Narikos Clan wird von Truppen des machthungrigen Königs Bohan angegriffen und wir zerschmettern mit Hilfe einer einfachen Klinge diese erste lose Angriffswelle. Doch die zweite lässt nicht all zu lange auf sich warten und geizt auch nicht mit monströsen Katapulten, die es auf die Festungsmauern abgesehen haben.

Heavenly Sword  Bild
Doch unser Clan ist natürlich auch auf gefährliche Situationen wie diese bestens vorbereitet und verfügt über eine Abschussvorrichtung für richtig schön grosse Kanonenkugeln. Wir setzen uns natürlich gleich hinter diese Schleuder und nehmen die anrückenden Zerstörer auf Rädern ins Visier. Das Besondere dabei: Gezielt wird nicht mit Hilfe eines Fadenkreuzes, wie das sonst üblich ist.

Denn ihr seid sozusagen die Kugel selbst und steuert diese bei gedrückter Aktionstaste mit Hilfe der Bewegungssensoren eigenhändig ins Ziel. Und das macht Laune. Sind die Katapulte erst mal zerstört, ergreift unser Clan die Chance und versucht Land zu gewinnen. Wir versuchen derweil, die anrückenden Bodentruppen mit der Kanone in Zaum zu halten, was bei uns einen zerstörerischen Wahn und bei den Gegnern Hals- und Beinbruch verursacht.

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Andy Wyss

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Andy Wyss am 16 Sep 2007 @ 19:59
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