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Heroes of the Pacific: Review

  Playstation 2 

Der Zweite Weltkrieg ist zum Glück schon lange vorbei, doch egal wie viel Zeit verstreicht, die Spieleindustrie scheint von der Thematik einfach nicht wegzukommen. Bei

Heroes of the Pacific

handelt es sich jedoch nicht um einen der unzähligen First Person-Shooter, sondern um ein waschechtes Fliegerspiel. Wem die modernen Luftkämpfe mit ferngelenkten Raketen also zu unpersönlich waren, der bekommt nun die Gelegenheit, sich über dem Pazifik mitten ins Getümmel zu stürzen. Hier zählen nur die Dogfights.



Tollkühne Piloten

Heutzutage ist es selbstverständlich, dass moderne Kampfflugzeuge mit Raketen, einem Maschinengewehr und besonders einem Radar ausgerüstet sind. Dazu kommen die Überschallgeschwindigkeit, enorme Wendigkeit und jede Menge andere Technik, die den Menschen das Fliegen erleichtern. Moderne Luftkämpfe laufen nach dem Motto "Fire and forget" ab. Es wird also einfach eine Rakete abgeschossen und man widmet sich quasi schon dem nächsten Ziel. Diesen Luxus hatten die Piloten im Zweiten Weltkrieg nicht. Sie mussten sich noch auf ihr Gespür, den Kompass und das Maschinengewehr verlassen. Zwar gab es auch schon Bomben und Torpedos, allerdings rasten die immer nur schnurstracks geradeaus.

In Heroes of the Pacific liegt es nun an euch, zu beweisen, dass auch ihr das nötige Gespür für packende Luftkämpfe und waghalsige Manöver habt. Ihr spielt einen noch jungen Piloten, der gemeinsam mit seinem Bruder dem Militär beigetreten ist. Was jedoch noch keiner auf dem Stützpunkt bei Pearl Harbor weiss: Die Japaner planen einen schnellen und tödlichen Angriff auf die Basis. Die Amerikaner sollen schwer geschwächt werden, damit Japan die Kontrolle über Südostasien, Australien und etliche strategisch wichtige Inselgruppen im Pazifik erlangen kann.

Mit Mühe und Not schafft ihr es in euer Flugzeug und kommt runter von der Startbahn. Doch leider hat euer Bruder nicht so viel Glück. Er schafft es nicht bis aufs Festland, sondern wird mitsamt einem Kriegsschiff versenkt. Da brodeln natürlich einige Gefühle in euch, die unbedingt rausgelassen werden müssen. Zum Glück sitzt ihr in einem Flugzeug, das mit einem MG und reichlich Munition bestückt ist.

Nahkämpfe in der Luft

Im Spiel verbringt ihr eure Zeit also in einem Flugzeug. Irgendwelche anderen Missionen zur Ablenkung gibt es nicht, doch das ist in diesem Fall auch gut so. Die Schlachten mit den alten Kampfflugzeugen machen viel Spass und halten euch immer so gut beschäftigt, dass überhaupt keine Zeit für Langeweile aufkommen könnte. Dazu sind viel zu viele feindliche Flieger in der Luft, die euch nach dem Leben trachten und eure Maschine nur zu gerne vom Himmel schiessen würden. Dabei habt ihr stets regen Funkverkehr zwischen euren Kameraden. Angegriffene Kollegen rufen nach Hilfe, wichtige Örtlichkeiten geben Bescheid, wenn sich gegnerische Flugzeuge nähern und so weiter.

Bevor es jedoch ab in die Luft geht, müsst ihr euch zunächst für ein Flugmodell entscheiden. Ihr dürft entweder in einem Simulations- oder Arcade-Modus antreten. Letzterer vereinfacht die Fliegerei ungemein, denn die Maschine fliegt direkt in die Richtung, in die ihr auch den Analogstick lenkt. Besonders Einsteiger können so ganz schnell loslegen und relativ einfach die Gegner vom Himmel schiessen. Etwas komplexer ist da schon der Simulationsmodus. Zwar ist das Flugmodell noch ein gutes Stück von einer richtigen Simulation entfernt, doch beim Steuern müsst ihr wesentlich mehr Dinge beachten. Was bei der eben erwähnten Steuerung in einer Rechtskurve endet, rollt hier lediglich euer Flugzeug rechts herum um die eigene Achse. Wenn ihr wirklich einen Richtungswechsel vollziehen möchtet, müsst ihr das Flugzeug als Erstes richtig ausrichten und anschliessend den Analogstick nach hinten ziehen.

Heroes of the Pacific
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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 28 Okt 2005 @ 00:25
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