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ICO: Review

  Playstation 2 


Ohne grosse Wellen zu schlagen ist

ICO

nun auch endlich als PAL Version erschienen. Das Game, welches an der letztjährigen E3 noch von Hideo Kojima (Metal Gear Solid 2) persönlich als Geheimtipp bezeichnet wurde, ist das Erstlingswerk eines Sony internen Entwicklerteams. Ob sich das Game, welches voll und ganz auf ruhige Rätselkost in stimmungsvollem Ambiente setzt, die Action- und Spektakelverwöhnten Spieler auch hierzulande begeistern kann?



Story

Seit Urzeiten trifft ein schweres Schicksal einen Jungen aus jeder Generation. So auch unseren Titelhelden Ico. Er ist nämlich mit einer furchteinflössenden Mutation geboren worden. Aus seinem Kopf ragen zwei geschwungene Hörner, die ihn unter seinen Altersgenossen zu einem Aussenseiter und Sonderling machen. Aber auch die Älteren Bewohner des Dorfes können sich mit dieser Laune der Natur nicht arrangieren. So ist es seit Menschengedenken Tradition, dass die gehörnten Jungen nach Vollendung ihres 12 Lebensjahres aus der Gemeinschaft verbannt werden. So versucht man, eventuelle böse Geister, die das Phänomen mit sich bringen könnte, von der Dorfgemeinschaft fern zu halten und das Unheil zu vergessen. Nach dem Motto aus den Augen, aus dem Sinn werden die bemitleidenswerten Jungen in eine weit entfernte, riesige Burg gebracht, dort bei lebendigen Leibe in einer Art Sarg angekettet und ihrem Schicksal überlassen. An einer Wand des Gemäuers, fein säuberlich aufgereiht, stehen unzählige der Sarkophage mit den ungeliebten Jungen von mehreren Generationen, die darin umgekommen sind.

Auch unserem Helden Ico ergeht es nicht anders. Pünktlich zu seinem 12 Geburtstag wird er von maskierten Dorfbewohnern hoch zu Ross abgeholt und den langen Weg zu seinem Verlies befördert. Man wird Zeuge, wie der Junge angsterfüllt in seinem Gefängnis gefesselt und alleine zurückgelassen wird. Doch wie es das Schicksal so will, erschüttert ein heftiger Erdstoss das Gemäuer, und der Sarg kippt aus seiner Verankerung und schleudert Ico in hohem Bogen zurück in die Freiheit. Jetzt beginnt das Abenteuer erst richtig. Man befindet sich in einer alten Burg, deren Ausgänge und Türen mit geschickten Mechanismen und Sicherheitsvorrichtungen schwer gesichert sind. Aus dieser gibt es auf den ersten Blick kein entrinnen.

Auf seiner ersten Erkundungstour erkennt er weit oben in einem Turm einen Käfig, in welchem scheinbar noch jemand gefangen gehalten wurde. Also macht er sich auf den Weg, überwindet Hindernisse, steigt Treppen empor, legt kleine Kletterpartien ein, und gelangt schliesslich zu dem Käfig, welcher von der Decke einer der Türme herunterbaumelt. Im Käfig sitzt das verängstigte Mädchen Yorda, die hilflos und stumm vor sich hin starrt.

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Admin am 10 Mrz 2005 @ 16:33
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