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IndyCar Series 2005: Review

  Playstation 2 


Für deutsche Männer ist ein fahrendes Auto nur dann interessant, wenn entweder eine Blondine aus dem offenen Verdeck guckt, oder Schumachers Helm zu sehen ist. Andere Rennsportarten buhlen im Schatten der europäischen Formel-1 relativ erfolglos um die Gunst der Fans. In den Vereinigten Staaten läuft`s eine Spur anders: Dort ist die IndyCar Series der ganz grosse Renner. Gut, dass es dazu jetzt die offizielle Simulation für die Playstation 2 gibt es schon jetzt mit einer 2005 im Namen.



Das kann einem schon mal Angst machen: Eine Rennsportart, die hierzulande kaum jemand kennt, lädt zum Fahren auf der Playstation 2 ein, verdammt dazu, ein Nischenprodukt für wenig Interessierte zu bleiben. Zumindest klingen die Regeln einfach. Gefahren wird stets auf einer halbwegs ovalen Strecke mit vier Kurven und leichten Schrägen. Für das unwissende Auge sehen auch die Fahrzeuge aus, wie die Formel-1-Flitzer auf unseren Strecken. Dass aber der Teufel im Detail steckt macht erst ein stundenlanges Probespielen klar, wenn man auch danach immer wieder auf dem letzten Rang landet. IndyCar Series 2005 kommt von Codemasters, Hersteller von Colin McRae Rally die müssen ja wissen wie ein gutes Rennspiel auszusehen hat.

Runde um Runde

Die Simulation ermöglicht die Teilnahme an der berühmten IndyCar Series und auch am Indianapolis 500-Rennen. Nebenbei laden auch Meisterschafts-, Qualifikations- und Trainings-Rennen zu den Rundfahrten ein. Online treten bis zu acht Hobby-Fahrer gegeneinander an, was neu für ein Spiel aus der IndyCar-Reihe ist. 15 virtuelle Imitate der Original-Strecken machen klar, dass der Hersteller nicht mit nötiger Authentizität gegeizt hat. Fast alle Fahrbahnen führen durch verschiedene Staaten der USA und nur eine durch japanische Gefilde auf der neuen Ring Motegi-Strecke. Meistens stehen Fahrten bei Tage auf dem Plan, nur selten wird nachts gefahren, wie etwa in Texas.

Auffällig sind die kleinen Details, die alle Strecken voneinander unterscheiden. Beispielsweise kann wärmerer Fahrgrund im heissen Florida für mehr Haftung der Reifen sorgen. Wird der Boden aber zu heiss, kann die Hitze genau das Gegenteil bewirken und ein Fahrzeug gerät schneller ins Schleudern. Auch die Steigungen in den Kurven sind nicht immer gleich. Darum ist vor den Rennen ausgiebiges Training auf den Strecken angesagt, denn die werden oft nur in Bruchteilen von Sekunden entschieden. Leider müssen diese technischen Details über eine unspektakuläre Optik hinweg trösten. Grossartige Partikel-Effekte oder aufwendige Explosionen in Massen-Crashs dürft ihr in dieser Simulation nicht erwarten. Auch die Zuschauer stehen nur als draufgepappte Bitmaps brav hinter den Zäunen. Zumindest ist Hitzeflimmern über den Rennwagen auszumachen und auch sonst wird der Rest der Grafik noch mindestens auf der Stufe modernen Durchschnitts gehalten. Dafür geht`s mit 350 km/h sehr rasant zur Sache, und das auch ohne Ruckeln im Bildaufbau, trotz der insgesamt 33 Fahrzeuge in einem Rennen.

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Admin am 10 Mrz 2005 @ 16:33
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