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Iron Aces 2: Review

  Playstation 2 


Playstation 2 Besitzer wurden in der Vergangenheit nicht gerade mit Flugsimulationen überschüttet. Der eher unbekannte Entwickler XICAT möchte mit

Iron Aces 2: Birds of Prey

dieses Manko ausmerzen und schlägt mit dem Spiel genau in diese Kerbe. Ob sich die Himmelsjünger über einen neuen Ace Combat Verschnitt freuen können oder es sich um eine verirrte Schmeissfliege handelt, erfahrt ihr wie gewohnt bei uns.....



Kurz und bündig

Zu Beginn macht ein Vorspann, wenn auch ein pixeliger, Lust auf mehr. In einem turbulenten Luftkampf erfährt der Pilot jetzt schon, welche Flugzeugtypen im Hangar auf ihn warten. Doch sobald der Bildschirm schwarz wird und zum Hauptmenü wechselt, erwacht auch der Allerletzte, denn einzig ein Free Battle Modus und die eigentlichen Missionen stehen zur Auswahl.

Der Free Battle Modus ist simpel und schnell erklärt, ihr könnt jeden Flugzeugtypen auswählen und gegen jeden anderen antreten lassen. Dabei könnt ihr lediglich festlegen, mit wie vielen Gegner ihr es zu tun habt und die Stärke darf auch noch bestimmt werden.

Das eigentliche Spiel beginnt als Kampfsimulation im zweiten Weltkrieg und führt euch durch die verschiedensten Epochen der Fluggeschichte. Dabei gibt es gar nie eine richtige Story, ihr absolviert die knapp 35 Missionen ohne dabei genau zu wissen, um was es geht. Lediglich Informationen zu den feindlichen Flugzeugen und anderen Dingen halten euch auf dem Laufenden.

Die Missionen an sich ähneln sich zu sehr, hier gewinnt man nichts. Die meisten Aufgaben beschränken sich auf plumpes abballern der feindlichen Flieger und fordern keineswegs. Einzig die Bomber Missionen bringen etwas Abwechslung in das triste Leben eines Piloten. Ihr übernehmt die Kontrolle eines mächtigen Bombers und macht alles platt. Zum guten Glück unterscheiden sich die verschiedenen Flugzeuge in ihrem Verhalten gehörig, dieses schwere Ding steuert viel schwerfälliger als die anderen Typen. Per Kreisknopf aktiviert ihr die Ansicht für die Abwurfluke, durch ein Fadenkreuz könnt ihr genau sehen, wohin ihr eure Frach? abliefert. Bomben habt ihr unendlich, jedoch müssen sie erst nachgeladen werden, was zu Verzögerungen führt.

Anfangs fliegt ihr noch mit einer sehr alten Spirit. Erst im Verlaufe des Spiels darf man auch in F-18 und Co. Platz nehmen. Per Analogstick dirigiert ihr euer Geschoss ziemlich genau, wenn auch die Steuerung an sich etwas träge wirkt. Hier liegt wohl auch einer der grössten Kritikpunkte, kann man ansonsten über einige Dinge hinwegsehen, geht das bei der Steuerung einfach nicht. Teilweise steuern sich die neueren Modelle sogar noch träger als ihre Vorgänger aus dem zweiten Weltkrieg. Schade, denn mit etwas mehr Rasanz hätte man hier noch einiges machen können.

Iron Aces 2
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Admin am 10 Mrz 2005 @ 16:35
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