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Jak 3: Review

  Playstation 2 


Als gegen Ende des Jahres 2001 ein neues Werk der Schöpfer von Crash Bandicoot erschien, waren alle Jump and Run Fans in heller Aufregung. Das grandiose Jak and Daxter: The Precursor Legacy glänzte nicht nur durch eine tolle Grafik und praktisch keine Ladezeiten, besonders die beiden Helden haben mit ihren tollen Animationen und dem spritzigen Humor enorm zum Spielspass beigetragen. Letztes Jahr erschien der offizielle Nachfolger, Jak 2, der spielerisch noch einiges draufsetzen konnte. Dieses Jahr steht Jak 3 in den Startlöchern und geht einen kleinen Schritt zurück. Ist das Spiel dadurch besser geworden?



Das Ende einer Trilogie

Was in Jak and Daxter als kindgerechtes Abenteuer begann, wurde in Jak 2 schnell zu einem düsteren und spannungsgeladenen Actionabenteuer mit Elementen, die in Jump and Runs eher unüblich waren. Ganz wie in GTA konnte der Spieler selber wählen, welche Mission er als nächstes angehen möchte. Sogar die Fahrzeuge innerhalb der Stadt konnten geklaut und zur Fortbewegung genutzt werden.

Mit Jak 3 findet die Trilogie um unsere Helden Jak und seinen treuen Gefährten, das ständig plappernde und stets freche Ottsel Daxter, ein Ende. Doch wer dachte Jak 2 sei schon düster gewesen, der muss beim dritten Teil noch mehr Dunkelheit verkraften. Denn obwohl das ungleiche Paar die Stadt Haven City vor den Metallschädeln gerettet hat, werdet ihr gleich zu Beginn des Spieles in die Wüste verbannt. Metallschädel konnten in die Stadt eindringen und die ehemaligen Retter werden nun zum Sündenbock erklärt. Zum Glück aber werdet ihr kurz vor dem Ableben von einer Gruppe Abtrünniger gerettet und in eine Wüstenstadt namens Spargus gebracht.

Gebraucht wird nur wer stark ist

Was zunächst wie ein Satz aus dem Biologieunterricht klingt, entpuppt sich schnell als bittere Wahrheit in der Welt von Jak 3. Das Leben ausserhalb von Haven City ist hart und brutal. In der Wüste werden keine Weicheier oder pseudo-Helden benötigt. Bevor das Spiel also richtig losgehen kann, müsst ihr zunächst den einen oder anderen Kampf in der Arena überstehen und mit dem Buggy durch die Pampa heizen, um euren neuen Freunden zu zeigen, was ihr so drauf habt.

Letzteres stellt eine durchaus willkommene Neuerung dar! Während in Teil 2 fast nur innerhalb der geschützten Stadtmauern Fahrzeuge zur Verfügung standen, seid ihr nun regelmässig mit einem Buggy in der Wüste unterwegs. Auch die Aufträge sind dabei relativ variabel. Mal müsst ihr wichtige Artefakte einsammeln, bevor ein Sandsturm euch überwältigt, mal verschollene Kameraden unversehrt zurückbringen. Beim nächsten Anlauf gilt es dann böse Wüstenmetallschädel zu eliminieren, welche weitaus stärker sind als ihre Kollegen aus Haven City. Für jede Aufgabe gibt es glücklicherweise auch das passende Fahrzeug. Oftmals habt ihr selber die Wahl, ob ihr lieber ein schnelleres und dafür schwächer bewaffnetes Gefährt nehmen wollt, oder doch lieber den lahmen aber durchschlagskräftigen Killer-Buggy.

Die Wüstenstadt selber ist eher klein, besonders im Vergleich mit dem alten Haven City. Insgesamt ist das Areal, die Wüste eingeschlossen, jedoch deutlich grösser als die Spielwelt in Jak 2. Da in Spargus nur Ausgestossene leben, ist der technologische Fortschritt an den Einwohnern vorbeigezogen. Als Fortbewegungsmittel innerhalb der Stadt dienen euch lediglich einige Tiere, auf deren Rücken ihr reiten könnt. Zum Glück sind diese Viecher immer so platziert, dass ihr schnell von A nach B gelangen könnt. Insgesamt wirkt der Ort etwas trister als Haven City, was zumindest zu Beginn des Spieles ein wenig die Euphorie bremst.

Jak 3
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Admin am 10 Mrz 2005 @ 16:40
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