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Katamari Forever: Review

  Playstation 3 

Es ist kaum vorstellbar, aber die erste Episode von Katamari Damacy hat mittlerweile auch schon sechs Jahre auf dem Buckel. In diesen sechs Jahren folgten ein Nachzügler für die Ursprungsplattform PS2, ein Ableger für die PSP und der Sprung auf die neuere Xbox 360-Konsole. Ein paar Sidekicks gab es für Handys und als Flashgames. Eines war ihnen jedoch allen gemein: Wer dem Treiben auf dem Bildschirm das erste Mal beiwohnte, musste sich häufiger mal die Augen reiben. Ebenso häufig kam die Frage in der Runde auf: "Okay Freunde, und jetzt raus mit der Sprache: Wer von euch hat mir LSD in die Cola gekippt?"


Auch in der neuen Folge Katamari Forever geht es nicht minder obskur zu. Schon die Story präsentiert wieder einmal ein Drehbuch in Schräglage. Der König des kompletten Kosmos wollte sich doch nur zum wohlverdienten Schläfchen in die Hängematte legen, während sich sein Sohnemann, der Prinz, im Hochsprung üben will. Natürlich will Papa zeigen, wie es richtig geht - und stösst prompt mit einem Meteor zusammen, der ihm erst einmal alle Lichter im Oberstübchen auslöscht. Besinnungslos liegt er nun doch in der Hängematte, während alle Versuche, ihn zu wecken, fehlschlagen. Um mit ihm in Kontakt zu treten, muss der Prinz in den Kopf seines Vaters eintauchen. Allerdings hat Durchlaucht auch das Gedächtnis verloren.

Damit für einen solchen Fall nicht sofort die nackte Anarchie ausbricht, haben die Monarchen einen Robo-König im Haus. Der wird sogleich angeschaltet und in Betrieb genommen. Leider hat er dieselbe dumme Angewohnheit wie sein lebendiges Ebenbild, weshalb mal wieder sämtliche Sterne im Universum dran glauben müssen. Der Prinz kennt das Verhalten in einem solchen Notfall bereits aus den anderen Teilen, deshalb macht er sich auch sofort an die Arbeit und erschafft neue Sterne, indem er Katamari-Kugeln auf vorgegebene Grösse zurechtrollt. Das Material spielt dabei keine Rolle, denn vom kleinsten Krümel bis zum ausgewachsenen Meeressäuger kann alles Bestandteil eines Katamaris werden und anschliessend als Himmelskörper am Firmament glitzern.

Katamari Forever Bild

Wer der Geschichte bis hierher folgen konnte, kennt sich entweder bestens mit den staffettenköpfigen Blaublütern aus, ist mit der Gedankenwelt des japanischen Designers Keita Takahashi vertraut oder hat mehr als nur eine Schraube locker. Der Rest wird entweder beim ersten Rollen eines Katamaris unweigerlich in den Bann gezogen oder wendet sich kopfschüttelnd vom Bildschirm ab. Die Katamari-Serie kann sich rühmen, dass sie so gut wie niemanden in der Vergangenheit kaltgelassen hat. Eine Meinung zu dem verschrobenen Game hat bislang noch jeder gehabt, sei es nun ein verächtlicher Ausspruch des Missfallens oder frenetisches Jubeln.

Katamari Forever
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Martin Weber


Katamari-Forever


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Martin Weber am 22 Nov 2009 @ 13:57
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