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Killer 7: Review

  Playstation 2 

Eigentlich sollte Killer7 ja nur für den Gamecube auf den Markt kommen. Wie das allerdings so ist, kommt es erstens anders, und zweitens als man denkt. Denn wie schon bei Resident Evil 4, erscheint nun auch von Killer7 doch noch eine PS2-Umsetzung. Neugierig geworden? Dann lest weiter und macht euch bereit für einen Trip, den ihr so schnell nicht vergessen werdet!



Wir schreiben das Jahr 2010. Fanatische Selbstmordattentäter, die so genannten "Heaven Smiles", und politische Spannungen zwischen den USA und Japan, bedrohen das Wohl der gesamten Menschheit. Die Einzigen, die das totale Chaos jetzt noch verhindern können, seid ihr in der Rolle von Harman Smith, dem Anführer einer ganz speziellen Vereinigung, die, wie der Name des Spiels bereits erahnen lässt, aus genau sieben Auftragskillern besteht, die jedoch nie alle miteinander agieren können. Wieso das so ist, fragt ihr euch? Ganz einfach, weil Harman an einer sehr aussergewöhnlichen Form von Schizophrenie leidet und jeder der Sieben lediglich in seinem Kopf existiert. Dabei bringen alle Persönlichkeiten verschiedene Eigenschaften sowie individuelle Stärken und Schwächen mit sich. So kann der überaus geschickte Coyote beispielsweise extrem gut Schlösser knacken, während Ex-Wrestler Mask mit seinem Granatwerfer selbst die dicksten Wände wegballert. Eine ganz andere Vorgehensweise bevorzugt hingegen Scharfschützin Kaede, die ihre Aufgaben lieber lautlos erledigt. Solltet ihr also irgendwo nicht weiterkommen, könnte es durchaus hilfreich sein, einfach mal den Charakter zu wechseln, was ihr während des Spiels jederzeit tun dürft und in gewissen Situationen sogar zwangsläufig machen müsst. Einzig in die Rolle von Garcian dürft ihr nur an dafür vorgesehenen Orten, genauer gesagt an den immer wieder anzutreffenden Fernsehgeräten, schlüpfen. Das hat auch seinen Grund. Denn solltet ihr mit einem der sechs anderen Killer einmal das Zeitliche segnen, könnt ihr mit ihm die sterblichen Überreste des jeweiligen Charakters einfach einsammeln und innert kürzester Zeit wieder zum Leben erwecken. Nur wenn Garcian stirbt, müsst ihr das Spiel vom letzten Speicherpunkt aus fortsetzen, was in gewissen Situationen äusserst ärgerlich sein kann, da ihr euren Spielstand nicht jederzeit, sondern nur bei einem Dienstmädchen, das immer wieder an bestimmten Orten auf euch wartet, sichern könnt. Hat die Schöne allerdings gerade keine Lust, könnt ihr das mit dem Speichern auch dort vergessen. Dann heisst es hoffen, dass sie bei eurem nächsten Besuch besser drauf ist.

Bereits jetzt dürfte jedem klar sein, dass Killer7 einen wesentlich anderen Weg einschlägt als andere Genrekonkurrenten. So beispielsweise auch beim Spielprinzip. Denn anstatt euch wie gewohnt frei durch die Levels zu bewegen, werdet ihr bei Capcoms neustem Werk wie auf Schienen gelenkt. Um euch fortzubewegen, braucht ihr dabei noch nicht einmal den Analog-Stick zu betätigen, sondern lediglich die X-Taste zu drücken. Wollt ihr euch drehen, genügt ein Druck auf die Dreieck-Taste. Kommt ihr an einer Tür oder einer Person vorbei, wird jeweils automatisch ein Menü eingeblendet, welches euch alle verfügbaren Handlungsmöglichkeiten anzeigt. Das ist zu Beginn zwar ziemlich gewöhnungsbedürftig, geht mit der Zeit aber erstaunlich gut von der Hand. Schade nur, dass das Spiel lediglich ein extrem kurzes Tutorial zu bieten hat, das einem noch nicht einmal mit allen Grundzügen der Steuerung vertraut macht, was den Einstieg vor allem für Anfänger nicht gerade leicht macht.

Killer 7
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Tim Richter

Killer-7


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Tim Richter am 03 Aug 2005 @ 21:21
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