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Killzone: Review

  Playstation 2 


Der ultimative Halo-Killer? Der beste Ego-Shooter, der je für eine Konsole programmiert wurde? Die Erwartungen an

Killzone

waren und sind zweifellos riesig. Wir haben den Titel auf Herz und Nieren geprüft und sagen euch, ob die Erwartungen erfüllt werden konnten, oder ob der Titel nur Mittelmass geworden ist.



Story

Die Erde als menschlicher Lebensraum hat ausgedient. Die Suche nach neuen Ressourcen und Lebensräumen lässt die menschlichen Kolonien in andere Planeten expandieren. Die Union von all diesen neuen Ländern wird Interplanetary Strategic Alliance, kurz ISA, genannt. Bis dahin wäre ja alles schön und gut, gäbe es da nicht die Helghasts. Sie kommen ursprünglich auch von der Erde, haben sich jedoch mit der Zeit von den Menschen separiert und einen anderen Planet als Aufenthaltsort gewählt, nämlich den Planeten Helghan. In diesem vergifteten Planeten kann man nur mit Schutzvorkehrungen überleben, und selbst dann können die dort umher schwebenden Gifte schlimme Folgen haben. Einen positiven Aspekt besitzen die Gifte dennoch: Auf irgendeine Weise stärken sie den menschlichen Körper und setzen neue Kräfte frei. Von Machtgelüsten verfolgt, wollen die Helghasts nun einen Planeten nach dem anderen erobern und die Herrschaft über ISA erringen. Das nächste Ziel haben die schwarz maskierten Kämpfer schon in ihre rot glühenden Augen gefasst: Der Mond Vekta soll als nächstes eingenommen werden. Die Story erinnert ein wenig an die dunkelste Geschichte von Deutschland, da auch Symbole, aber auch verschiedene Ausdrucksweisen stark an jene Zeit erinnern lassen.

Gameplay

Das Spiel startet gleich mit einem Paukenschlag. Die Helghasts versuchen einen Schützengraben einzunehmen, in welchem ihr als Jan Templar das Prügeleisen bedienen werdet. Die Action beginnt gleich ohne jegliches Vorgeplänkel. Ein Tutorial im eigentlichen Sinne gibt es hier nicht, und das ist auch gut so. Denn so wird schon von Beginn weg die Atmosphäre sehr dicht gestaltet, und der Spieler fühlt sich schnell ins Geschehen integriert. Ein selten benutztes Feature in anderen Ego-Shootern ist die Auswahl des Kriegers, wobei ihr bei Killzone erst ab der dritten Mission auswählen könnt, mit welcher Figur ihr den gesamten Level durchstreifen wollt. Bis dahin müsst ihr euch mit Templar zufrieden geben. Die Fähigkeiten der einzelnen Charaktere unterscheiden sich sehr stark. Ist Templar noch der Allrounder, der ziemlich jede Fertigkeit beherrscht, kann Luger nur noch mit ihrer leisen Vorgehensweise überzeugen. Später gesellen sich noch der schwer bewaffnete Rico und der Spion Hakha, welcher eigentlich den Helghasts angehört und so von ihnen nicht als Feind erkannt wird, dazu. Mit ihm muss der Spieler schwer bewachte Stützpunkte infiltrieren oder gekonnt Sicherheitseinrichtungen umgehen. Wenn ihr also Killzone einmal durchgespielt habt, gibt es noch keinen Grund den Titel in die Ecke zu werfen. Bei der stattlichen Anzahl von elf Missionen, kann man selber ausrechnen, dass es viele Möglichkeiten eine Mission mit jeweils verschiedenen Charakteren spielen zu können gibt.

Ist die Auswahl bei den Charakteren noch sehr frei, trifft dies beim Aufgabenkatalog schon nicht mehr zu. Die Aufgaben sehen zwar sehr verschieden aus, doch der Lösungsweg beruht auf massivstem Ballern. Um es auf den Punkt zu bringen: Die Level sind einfach zu linear gestaltet worden. Es soll niemand behaupten, dass im Game nur geschossen wird bis der Arzt kommt, denn mit ein wenig Geschick kann man auch Stealth-Kills landen, besonders wenn man Hakha oder Luger als Charakter auswählt. Doch sonst erwartet den Spieler Action en masse! Erfreulich ist, dass sich eure Teamkameraden äusserst schlau verhalten und selten dumme Fehler begehen. Zudem müsst ihr euch nicht ständig um deren Gesundheit kümmern, sie sind nämlich unsterblich.

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Admin am 10 Mrz 2005 @ 16:48
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