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King Arthur: Review

  Playstation 2 


Unter Zockern gilt das ungeschriebene Gesetz, dass Spielumsetzungen grosser Kinofilme meistens unterdurchschnittlich sind, wenn nicht sogar grottenschlecht. Aber wie verhält es sich bei eher durchschnittlichen bis langweiligen Filmen? Sind wenigstens die Spiele dann besser? Oder vielleicht sogar noch schlechter? Erste Antworten auf solch spekulative Fragen gibt jetzt King Arthur, das Spiel zum gleichnamigen Kinofilm mit Clive Owen und Keira Knightley.



Der König einmal anders

Wer den Kinofilm bereits gesehen hat, der kennt bereits die Unterschiede zu den alten Historienfilmen. Arthur sass nicht in glänzender Ritterrüstung an einem runden Tisch, sondern musste mit seinen Mannen lange Zeit dafür kämpfen, dass er endlich wieder zurück in seine Heimat nach Rom darf. Doch kurz bevor er und seine Gefolgschaft, wozu auch Lancelot gehörte, sich in Freiheit wiegen dürfen, muss der Trupp noch eine letzte, schwierige Mission überstehen. Erst dann sind die Männer frei und Arthur darf England verlassen. Von eben dieser letzten Mission handelt der Kinofilm, und genau dort beginnt auch das Videospiel.

Der Film plätscherte in den Kinos nur so vor sich in, eine grosse Fangemeinde fand er nie. Umso verwunderlicher scheint es also, dass Konami zu einem eher untergegangenen Film noch ein Videospiel produziert. Erst bei näherer Betrachtung wird klar, dass Film und Spiel parallel entwickelt wurden und die Verantwortlichen wohl davon ausgingen, der Film würde grosse Erfolge feiern können. Nun kam es leider anders und den Spielern stellt sich die Frage, ob wenigstens das Spiel den Glanz der Arthursage wieder aufleben lassen kann.

Hack and Slay pur

Der Spielinhalt von King Arthur ist schnell erklärt. In diversen Levels müsst ihr schlicht und ergreifend alles platt machen, was euch in die Quere kommt. Solche Spiele waren besonders auf alten Systemen wie dem Amiga äusserst beliebt, verschwanden später aber leider ein wenig in der Versenkung. Eine wirkliche Wiedergeburt konnte das Genre erst mit Der Herr der Ringe: Die zwei Türme und besonders Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs verzeichnen. Von genau diesen beiden Titeln kopiert King Arthur so genau, dass es schon fast peinlich wirken müsste.

Zu Beginn jedes Levels sucht ihr euch einen von zwei angebotenen Charakteren aus. Mit dabei sind die wichtigsten Personen aus dem Film. Wer also gerne mit Lancelot und seinen zwei Schwertern losschwingen will, der hat jetzt die Möglichkeit dazu. Kaum ist die Charakterwahl vorbei, geht es ab ins Spiel. Genau wie beim Herrn der Ringe, bekommt ihr auch bei King Arthur originale Ausschnitte aus den Kinofilmen zu sehen. Leider wurde die Lokalisierung hier nicht so konsequent betrieben, denn die Videos liegen lediglich im englischen Originalton mit deutschen Untertiteln vor. Immerhin ist das Original stimmig genug, so dass man einer dies vielleicht sogar als Vorteil werten wird. Ebenfalls kopiert vom Ringe-Spiel ist der nahtlose Übergang zwischen original Filmszenen und vorgerenderten Ingamegrafik-Zwischensequenzen. Zwar sind nicht alle Übergänge so toll gelungen wie beim grossen Vorbild, überzeugen können sie aber dennoch.

Auf ins Getümmel

Im Spiel angekommen fangen dann die Buttons an zu glühen. Als Grundangriffe habt ihr drei verschiedene Varianten zur Verfügung, ergänzt durch ein paar zusätzliche Komboattacken. Die normalen Angriffe sind der schnelle Angriff, eine mittelschwere Attacke und ein schwerer Hieb. Letzterer ist besonders bei Gegnern mit Schilden praktisch, um den störenden Abwehrbonus schneller zu überwinden. Leider bleibt bei den meisten Kämpfen nur wenig Zeit, um die schweren Attacken auszuführen. Oftmals sind so viele Gegner um euch herum, dass ihr noch vor dem Ausführen des Schlags getroffen werdet. Die Spielfigur bricht dann sofort den laufenden Angriff ab und steht wieder verwundbar in der Gegend herum. Was euch dann bleibt, ist eigentlich nur der schnelle Angriff. Dank diesem könnt ihr dann zwar auch austeilen, braucht jedoch oftmals enorm viele Schläge, um den Gegner ausser Gefecht zu setzen.

King Arthur
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Admin am 10 Mrz 2005 @ 16:49
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