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King Kong: Review

  Playstation 2 

King Kong feiert dieses Jahr seinen 72. Geburtstag! Man schrieb das Jahr 1933, als der Film "King Kong und die weisse Frau" im Kino erschien und ein riesiger Erfolg wurde. Unglaublich, wie lange das schon her ist! Doch Kong ist noch kein bisschen müde. Dank Peter Jacksons Neuverfilmung wird Kong zum dritten Male durch unsere Kinos streifen. Sogar auf mehreren Konsolen und Handhelds legt sich Kong in seinen alten Tagen noch mächtig ins Zeug. In Zusammenarbeit mit Ubisoft bringt Peter Jackson die Abenteuer von Jack Driscoll und King Kong auf die PS2.



Crazy Carl

Carl Denham steht unter Druck, denn er muss schnell eine Schauspielerin finden, um seinen Film abzudrehen. Auf einem Markt entdeckt er Ann Darrow. Mit ihr, Jack Driscroll und einigen Begleitern macht sich Carl auf die abenteuerliche Reise nach Skull Island, einer unbekannten Insel, die auf einer alten Karte eingezeichnet ist. Bei der Insel angekommen will Carl trotz Sturm und Regen an Land rudern. Dort angekommen merken sie schon bald, dass sie nicht alleine sind und Skull Island von komischen Urtieren bevölkert ist. Als auch noch Eingeborene Ann entführen, um sie Kong als Opfergabe zu liefern, beginnt das Abenteuer. In der Rolle von Jack macht ihr aus der Ego-Perspektive Jagd auf King Kong, um Ann zu retten. Während der Verfolgungsjagd durch den Urwald stehen euch Schusswaffen, Knochensplitter und Speere zur Verfügung. Die Schusswaffen sind zwar sehr effektiv gegen die verschiedenen Urtiere, jedoch ist die Munition stark begrenzt. Es empfiehlt sich sparsam damit umzugehen. Drei Speere sind teilweise sogar effektiver als ein ganzes Magazin Blei.

Ferien im Urwald

Vom ersten Moment an ist die Atmosphäre genial. Bei der Ankunft tobt ein heftiger Sturm über Skull Island, der schon bei der Überfahrt zur Insel für Aufregung sorgt. Kaum angekommen, tauchen auch schon die ersten Riesenkrebse auf und sorgen für Action. Der Urwald auf der Insel ist eine Augenweide, es lohnt sich in einer ruhigen Spielphase die Umgebung anzuschauen. Riesige Bäume, bewachsen mit Moos und anderer Vegetation, lassen nur wenig Licht auf den Boden des Urwalds scheinen. Auch Ruinen und dunkle Höhlen trefft ihr auf dem Weg zu Kongs Versteck an. Die Atmosphäre ist praktisch das ganze Spiel hindurch unglaublich spannend und düster. Besonders beklemmend sind die Wege durch die Höhlen. Die Bewohner der Höhlen sind nämlich die unangenehmsten Gegner im ganzen Spiel. Riesige Tausendfüssler greifen von der Decke, vom Boden oder sogar aus dem Wasser an. Dieser visuelle Gourmetteller wird von einer genialen Soundkulisse unterstützt. Die Geräusche der Umgebung machen die Atmosphäre perfekt. Eindrücklich sind besonders die Schreie von King Kong und T-Rex. Ihr lautes Gebrüll wird auch visuell dargestellt und mit dem vibrierenden Controller perfekt inszeniert. Auch die Hintergrundmusik passt sich immer der Situation im Spiel an. Bei hektischen Situationen, wie etwa dem ersten Angriff des T-Rex, wird die dramatische Situation mit passender Musik untermalt.

I am Kong, King Kong

Wie schon erwähnt, könnt ihr auch als King Kong durch den Urwald schwingen. Als Kong beschützt ihr Ann vor verschiedenen Urviechern und den Eingeborenen. Die meiste Zeit schwingt oder klettert ihr durch die grüne Hölle und kämpft gegen den T-Rex. Hier tauchen die ersten Mängel auf. Die Kameraführung ist teilweise sehr unglücklich gewählt. Oft ist die Kamera zu weit weg oder ihr seht nur undeutlich, wo es weiter geht. Hinzu kommen Elemente die sich wiederholen, wie Kämpfe mit Sauriern oder das Entfernen von Steinen vor Türen, die sich alle unglaublich ähnlich sehen. Leider gibt es auch bei den Levels mit Jack viele sich wiederholende Elemente. Aufgaben wie Büsche niederbrennen, Türen öffnen, Türöffner suchen und Dinos niedermetzeln sind die Hauptbeschäftigungen in diesem Spiel. Ansonsten macht es Spass, dem T-Rex den Kiefer zu brechen oder in New York das Empire State Building zu erklimmen. Die Steuerung ist sowohl bei Kong als auch bei Jack sehr einfach und intuitiv.

King Kong
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Fabian Wespe

King-Kong


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Fabian Wespe am 15 Dez 2005 @ 00:20
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