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King of Fighters 2002: Review

  Playstation 2 

Manchmal könnte alles so einfach sein. Zwei Kontrahenten, eine 2D-Landschaft und eine riesige Palette gespickt mit spektakulären Kombo-Moves sorgen bei Prügelfans seit Jahrzehnten für Begeisterung. Keine Frage, Remakes und Neuauflagen alter 2D-Beat`em-Up-Reihen sind auch heute noch gefragt. Leider enttäuschten uns jedoch die letzten Prügelspiele wie "SNK vs. Capcom: SVC Chaos" oder "Capcom Fighting Jam", um nur zwei Rohrkrepierer zu nennen. Warum

King of Fighters 2002

einiges besser macht, erfahrt ihr bei uns.



Wie in alten Zeiten

Das farbige und doch eher schlicht gehaltene Hauptmenü zeigt gleich eine Vielzahl an Modi an, welche für längeren Spielspass garantieren sollen. Neben dem obligaten Arcade- und Team- erwartet den Spieler auch ein Challenge-Modus, welcher einiges zu bieten hat. Der Modus beinhaltet einen Single Attack-, Team Attack- und Time Attack-Modus. Im Team Attack wählt der Spieler drei Charaktere aus und kämpft so lange gegen KI-Gegner, bis alle Teammitglieder ausgeschaltet sind. Je mehr Feinde ausgeschaltet wurden, desto mehr Punkte regnen auf das Konto. Ähnlich geht es im Single Attack zu, einzig mit dem Unterschied, dass hier ein einzelner Kämpfer bis zum Umfallen die Gegner plätten muss. Nach jedem Sieg füllt sich die Lebensanzeige dabei etwas auf, was das Ganze etwas fairer gestaltet. Beim Time Attack muss schliesslich in einer angegebenen Zeit gegen verschiedene Kontrahenten gekämpft werden. Die erreichte Punktzahl wird dann jeweils anschliessend in den Highscores verewigt.

Nun zu den Kämpfen selbst: Diese gestalten sich sehr spannend und vor allem actionreich. Dank der MAX-Anzeige sind wieder brachiale Kombos mit von der Partie und sorgen bei Fans für helle Freude. Mit Tritten und Schlägen wird diese Anzeige aufgefüllt und erreicht beim Maximum eine neue Stufe. Nun kann die Anzeige entweder weiter aufgefüllt werden, oder man aktiviert die erste Stufe mittels der R1-Taste. Je nach Stufe sind jetzt verschiedene und vor allen Dingen effektive Moves möglich, welche dem Gegner tüchtig einheizen. Die Tastenkombinationen werden in der so genannten "Skill-Liste", welche sich im Pause-Menü befindet, angezeigt. Wem das Ganze noch nicht ganz geheuer ist, der übt noch etwas im separaten Trainings-Modus, in welchem viele Einstellungen möglich sind. Neben der Levelauswahl kann noch bestimmt werden, ob der Gegner den Spielcharakter angreifen soll, ob die Lebensanzeige des Gegners sich ständig regeneriert oder ob der Gegner Gegenangriffe durchführen soll. Anfänger kommen um dieses Training also nicht herum.

Wer genug trainiert hat, sollte sich schleunigst in den Arcade-Modus begeben und dort für Furore sorgen. Dabei kann man sogar den Gegner auswählen, wobei nur maximal drei verschiedene Gegner pro Runde zur Verfügung stehen. Trotzdem besser als wenn man einfach einen Kontrahenten zugeteilt bekommen würde. Wer gegen seine Gegner trotz stundenlanger Übungen immer noch den Kürzeren zieht, erfreut sich am fairen Continue-Service. Hier kann der geschlagene Spieler nämlich auswählen, ob beim Weiterspielen die Gegner eine dezimierte Lebensanzeige besitzen sollen, der Schwierigkeitsgrad um eine Stufe herabgesetzt werden, oder ob sich die Power-Anzeige schon zu Beginn auf dem Maximum befinden und nach dem Aufbrauchen regenerieren soll. Hartgesottene Spieler wünschen keinerlei solcher mildernden Umstände und schmeissen sich mit den gleichen Rahmenbedingungen wieder in die Arena.

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Can Baris

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Can Baris am 21 Okt 2005 @ 19:11
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