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Kingdom Hearts II: Review

  Playstation 2 

Lange hat's gedauert, doch nun ist die lang ersehnte Fortsetzung von Kingdom Hearts endlich auch hierzulande erschienen. Das wurde auch langsam Zeit, denn seit dem Release des erfolgreichen ersten Teils sind mittlerweile bereits vier Jahre vergangen. Zwischenzeitlich kam auch noch eine GBA-Version mit dem Titel Chain of Memories auf den Markt, welche einem die Wartezeit bis zur Veröffentlichung des zweiten Teils zumindest ein bisschen verkürzte. Ob sich das lange Warten für die vielen Fans wirklich gelohnt hat, verraten wir euch in unserem Review.

Die Geschichte von Kingdom Hearts 2 beginnt dort, wo jene des ersten Teils und jene von Chain of Memories aufgehört haben. Allerdings dürfte die Story selbst für Kenner der beiden Vorgänger teilweise ganz schön verwirrend sein, auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht danach aussieht. Auf alle Fälle übernehmt ihr wiederum die Rolle des jungen Sora, der über ein mächtiges Schlüsselschwert verfügt, mit dem er nicht nur zwischen verschiedenen Welten hin und her reisen, sondern auch den Herzlosen, die erneut das Reich von König Mickey bedrohen, den Garaus machen kann. Euer Auftrag dürfte also klar sein. Unterstützt werdet ihr dabei wie gewohnt von Donald und Goofy, wobei euch auch immer wieder andere Disney-Figuren schlagkräftig zur Seite stehen. Dabei könnt ihr zwar nur immer Sora direkt steuern, habt jedoch die Möglichkeit, das Verhalten eurer Gefährten individuell festzulegen. Schade nur, dass die KI der Mitstreiter teilweise doch einiges zu wünschen übrig lässt.

Auf in den Kampf!

Rein vom Spielprinzip her hat sich im Vergleich zum Vorgänger kaum etwas geändert. Die Kämpfe laufen also, im Gegensatz zu den gewöhnlichen Final Fantasy-Teilen, nach wie vor ausschliesslich in Echtzeit ab. Jedoch gibt es auch bei Kingdom Hearts 2 wieder genügend Elemente, welche die Herzen der Rollenspiel-Fans höherschlagen lassen. So dürft ihr euch beispielsweise nicht nur um die Entwicklung und Ausrüstung der einzelnen Charaktere kümmern, sondern auch eigene Items herstellen. Der Fokus wurde jedoch klar auf die unterhaltsamen Kämpfe gelegt, bei denen in erster Linie schnelle Finger gefragt sind. Denn obwohl ihr neben Magie auch verschiedenste Spezialfähigkeiten, Kombos und sogar Teamattacken einsetzen könnt, reicht wildes Tastendrücken meist völlig aus, um die nicht sonderlich cleveren Widersacher aus dem Weg zu räumen. Auch die gelegentlich auftretenden Minispiele sind leider nicht sonderlich anspruchsvoll. Einzig die Bossgegner sind wesentlich schwieriger zu besiegen. Der Schwierigkeitsgrad wurde im Gegensatz zum ersten Teil also ziemlich niedrig angesetzt. Selbst auf der höchsten der insgesamt drei verschiedenen Stufen werden erfahrene Spieler während der gesamten Spieldauer von knapp vierzig Stunden leider kaum gefordert.

Kingdom Hearts II
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Tim Richter

Kingdom-Hearts-II


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Tim Richter am 11 Okt 2006 @ 14:17
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