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Knack 2: Review

  Playstation 4 

Der Titel Knack wurde seinerzeit mit vielen Lobpreisungen angekündigt und kam zum Start der PlayStation 4 in den Handel. Wenngleich wohl längst nicht alle Erwartungen erfüllt werden konnten, haben die Käufer immerhin ein recht passables Actionspiel erhalten. Ein paar Jahre später versucht Sony nun einen weiteren Anlauf und bringt mit Knack 2 die Fortsetzung in den Handel. Wir haben den klobigen Protagonisten ein weiteres Mal begleitet.

Es knackt wieder!

Knack ist zurück, und nach den Geschehnissen des Vorgängers war es eigentlich eine ganze Zeit lang ruhig. Doch gäbe es wohl kein Abenteuer, wenn dies so geblieben wäre. So sind es ein weiteres Mal die fiesen Kobolde, die es auf die Menschen abgesehen haben. Dieses Mal allerdings versuchen sie uralte Roboter zu aktivieren, die bereits in einem längst vergangenen Krieg eingesetzt worden sind. Da dieser Plan zum Teil aufgeht, hat Knack sogleich auch noch ein paar zusätzliche Feinde, um die er sich kümmern muss. Die Handlung selbst ist nett in Szene gesetzt, auch wenn man keine großen Höhenflüge erwarten darf. Die Nebencharaktere wurden größtenteils aus dem Vorgänger übernommen und erfüllen ihre Aufgabe recht gut. Knack selbst ist oftmals recht wortkarg und bleibt ein weiteres Mal eher blass in seiner Darstellung. Optisch hat sich das Spiel nur im kleinen Rahmen weiterentwickelt. Die bunte Optik weiß aber durchaus zu gefallen und passt gut zur zugrundeliegenden Thematik.

Wer den Erstling bereits gespielt hat, wird sich auch an dieser Stelle recht flott heimisch fühlen, denn die ganz großen Überraschungen bleiben spielerisch aus. Knack besticht nach wie vor durch seine wandelbare Form. Der aus einzelnen Fragmenten bestehende Charakter kann dieses Mal per Knopfdruck zwischen seiner sehr kleinen und normalen Form wechseln. Dies wird vor allem dann eingesetzt, wenn der Held mal wieder durch kleine Öffnungen schlüpfen oder an schmalen Stellen entlangwandern muss. Ebenso wird der Wechsel zwischen den Größen auch bei einigen Rätseln eingesetzt. Diese nehmen im Übrigen einen recht großen Teil des Gameplays ein. Die unterschiedlichen Schiebe- und Hebelrätsel bleiben in den allermeisten Fällen recht simpel und lassen sich ohne großes Herumprobieren lösen. Wer also etwas mehr Anspruch sucht, wird enttäuscht.

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Davon abgesehen muss sich der Spieler immer wieder durch unterschiedliche Sprungabschnitte manövrieren, die nicht selten Timing sowie Geschick abverlangen. Da die Kameraperspektive starr und nicht manuell justierbar ist, kann dies aber auch des Öfteren zu dem einen oder anderen unfreiwilligen Bildschirmtod führen. Zudem ist es recht ärgerlich, wenn sammelbare Gegenstände nur versteckt bleiben, weil die Kameraperspektive keinen richtigen Blick auf die Objekte erlaubt.

Wird gerade nicht gehüpft oder gerätselt, kämpft sich Knack mit seiner Muskelkraft durch die Areale. Ein paar mehr Angriffstechniken sind hinzugekommen, sodass die Auseinandersetzungen etwas abwechslungsreicher geworden sind. Mit den vier Talentbäumen kann man darüber hinaus die Fähigkeiten erweitern beziehungsweise verbessern. Wieso ein neuer Ast aber erst dann verfügbar ist, sobald man alle Punkte des vorherigen freigeschaltet hat, bleibt fragwürdig. Ohnehin nimmt Knack 2 den Spieler immer wieder zu sehr an die Hand, was auch daran klar wird, dass die Umgebungen ziemlich linear gestaltet sind. Eine nette Zusatzfunktion wird dagegen mit dem kooperativen Modus geboten, bei dem der zweite Partner jederzeit ein- beziehungsweise aussteigen kann. Spezielle Koop-Attacken bringen einen zusätzlichen Anreiz.

Knack 2
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Daniel Dyba

Daniel Dyba am 21 Sep 2017 @ 11:50
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