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Knack: Review

  Playstation 4 

Die PlayStation 4 ist nach langem Warten endlich in die Händlerregale gekommen, und mit ihr steht natürlich auch eine Schar von Videospielen bereit. Die Exklusivtitel allerdings lassen sich an einer Hand abzählen und werden deshalb umso genauer von den Fans unter die Lupe genommen. Knack zählt ebenfalls zu jenen Spielen, die ausschliesslich für das neue Sony-System verfügbar sind. Wir haben uns des Abenteuers angenommen und verraten, ob die vielen kritischen Stimmen, die bereits vorab öffentlich geworden sind, berechtigt sind.

Kampf gegen die Kobolde

Bereits vorab musste sich der Titel Knack so einigen Konfrontationen stellen. Bereits als das Abenteuer angekündigt wurde, waren viele Fans enttäuscht, schliesslich hatte man doch irgendwie etwas anderes erwartet, um gerade zum Start der Konsole die Verkaufszahlen anzukurbeln. Knack hatte also schon gleich zu Beginn einen schweren Stand, und neben dem ebenfalls von Sony stammenden Killzone: Shadow Fall scheint das Projekt schon fast zu verblassen. Doch zumindest in Sachen Story scheinen die Befürchtungen schon einmal der Realität zu entsprechen.

Knack bietet nämlich nur seichte Unterhaltung, die anspruchsvolle Gemüter wohl kaum zufriedenstellen kann. Die Thematik ist abermals in Zeiten von verschiedenen Auseinandersetzungen angesiedelt. Während die bedeutenden Kriege zum Glück bereits länger zurückliegen, scheint sich nun allerdings das Volk der Kobolde gegen die Menschen zu erheben. Angriffe auf Menschen werden schon fast zum Alltag, und viel schlimmer ist noch, dass die grünen Zeitgenossen über Waffen wie etwa Panzer verfügen. Da diese Tatsache doch arg ungewöhnlich erscheint, bricht eine Gruppe aus Abenteurern und Wissenschaftlern auf, um diese Gegebenheiten einmal näher zu untersuchen.

Knack Bild
Bevor es allerdings losgeht, hat der Doktor der Gruppe noch eine kleine Überraschung. Er präsentiert Knack. Ein Wesen, das sich aus Relikten formt, gewaltige Kraft hat und über einen eigenen Charakter verfügt. Die Relikte sind etwas Besonderes in der Welt des Videospiels, sie geben Dingen wie Autos oder Flugzeugen Energie und sind deshalb heiss begehrt. So etwas wie Knack gab es vorher aber noch nicht. Mit der entsprechenden Skepsis wird er ins Team aufgenommen und fortan vom Spieler gesteuert. Im Verlauf der Handlung darf man dann die Hintergründe der Angriffe in Erfahrung bringen und nebenbei natürlich noch ganz andere Machenschaften aufdecken. Die Charaktere bleiben jedoch bis zum Ende eindimensional, und einige von ihnen haben schlicht nichts zur Geschichte beizutragen.

Dabei kann man dem Titel nicht einmal den Vorwurf fehlender Kreativität machen, schliesslich ist die Gestaltung der Figuren aus optischer Sicht wirklich gelungen. Allen voran ist da natürlich Knack selbst, der sich wie erwähnt aus vielen kleinen Teilen zusammensetzt. Ebenso punkten kann die gesamte Spielwelt, die mit ihren bunten und kräftigen Farben zu überzeugen weiss. Als Referenz für die neue Generation lässt sich Knack sicherlich noch nicht heranziehen, aber für das eine oder andere Staunen sorgt die Umgebung durchaus. Gerade die scharfen Texturen und die optisch ansprechenden Aussenlevels heben die Stimmung an.

Knack
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Daniel Dyba


Knack


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Daniel Dyba am 09 Dez 2013 @ 21:20
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